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Karstadt sagt "Danke"
Für die großartige Unterstützung während der 129-jährigen Geschichte

Karstadt am Kurfürstendamm 231 sagt "Danke" mit einem Glas Sekt am Freitag, den 10.09. und Samstag, den 11.09.2010 ab 12:00 Uhr in der 3. Etage.

"Danke. Für die großartige Unterstützung während unserer 129-jährigen Geschichte. Schön. Dass wir Sie auch weiterhin begleiten dürfen - mit engagierten Mitarbeitern in 120 Filialen - immer in Ihrer Nähe, in 74 Städten Deutschlands. Dass wir Sie auch weiterhin mit Freude beraten und Ihnen eine große Vielfalt an Waren und Marken unter einem Dach präsentieren können. Wir freuen uns auf eine positive, gemeinsame Zukunft - und natürlich schöner shoppen für unser Land. Deutschland"
Karstadt sagt "Danke"
Für die großartige Unterstützung während der 129-jährigen Geschichte

Karstadt am Kurfürstendamm 231 sagt "Danke" mit einem Glas Sekt am Freitag, den 10.09. und Samstag, den 11.09.2010 ab 12:00 Uhr in der 3. Etage.
Für die großartige Unterstützung während der 129-jährigen Geschichte

Karstadt am Kurfürstendamm 231 sagt "Danke" mit einem Glas Sekt am Freitag, den 10.09. und Samstag, den 11.09.2010 ab 12:00 Uhr in der 3. Etage.

"Danke. Für die großartige Unterstützung während unserer 129-jährigen Geschichte. Schön. Dass wir Sie auch weiterhin begleiten dürfen - mit engagierten Mitarbeitern in 120 Filialen - immer in Ihrer Nähe, in 74 Städten Deutschlands. Dass wir Sie auch weiterhin mit Freude beraten und Ihnen eine große Vielfalt an Waren und Marken unter einem Dach präsentieren können. Wir freuen uns auf eine positive, gemeinsame Zukunft - und natürlich schöner shoppen für unser Land. Deutschland"

 
"Poznań. Eastern energy, Western style"
Open-Air Fotoausstellung in der Wilmersdorfer Straße

Die Open-Air Ausstellung "Poznań. Eastern energy, Western style" zeigt die polnische Stadt Posen aus den Augen vier europäischer Fotokünstler.
Open-Air Fotoausstellung in der Wilmersdorfer Straße

Die Open-Air Ausstellung "Poznań. Eastern energy, Western style" zeigt die polnische Stadt Posen aus den Augen vier europäischer Fotokünstler: Ben Mergelsberg aus Deutschland, Paul Hardy Carter aus England, Francesco Giusti aus Italien und Thierry Lewenberg-Sturm aus Frankreich. Die Ausstellung wird dem Publikum im September 2010 auf den Straßen Berlins, Paris, Londons und Mailands präsentiert.

"Der Titel der Ausstellung entspricht dem außergewöhnlichen Charakter der Stadt - Poznań vereint die Energie eines neuen dynamischen Osteuropas mit der westlichen Lebens- und Arbeitskultur. Poznań ist eine offene Metropole Polens, des sich am schnellsten entwickelnden Landes in Ost-Europa – das symbolisiert die östliche Energie. Poznańs westlicher Stil zeigt sich in den modernen Business- und Infrastruktur-Standards, dem vielfältigen kulturellen Leben und hohen Bildungsniveau" sagt Lukasz Gozdzior, Leiter des Büros für Stadtpromotion "Wir haben vier westeuropäische Fotografen eingeladen und sie vor die Herausforderung gestellt, unsere Stadt nach dem Motto "Poznań. Eastern energy, Western style" kreativ und mit voller künstlerischer Freiheit zu interpretieren. Die entstandenen Fotografien geben ihre Eindrücke von der Stadt wieder und reflektieren dabei den einzigartigen Arbeitscharakter jedes Künstlers."

In seinem Blog schreibt Paul Hardy Carter – Teilnehmer aus England: "Es war ein sehr spannendes Projekt und wir konnten die Entscheidungen über Themen und Ausdrucksformen frei treffen. Die Stadt hat uns vertraut."

Ausstellungs-Termine und Orte:

Deutschland:
30.08 – 24.09.2010
Wilmersdorfer Straße 118, Berlin

Frankreich:
26.08 – 12.09.2010
Europa Haus, Paris

England:
04.09- 12.09.2010
Spitalfields Market, London

Italien:
3 September Woche
Mailand

 

 
Die lange Nacht der Luxuskäufer
New York, Peking, Berlin – weltweit feiern Shopaholics ihre Leidenschaft bei der "Fashion’s Night Out"

Eine Nacht lang feiert die Welt die Freuden des Shoppens.
New York, Peking, Berlin – weltweit feiern Shopaholics ihre Leidenschaft bei der "Fashion’s Night Out"

Eine Nacht lang feiert die Welt die Freuden des Shoppens. Am heutigen Donnerstag öffnen viele Luxusgeschäfte bis Mitternacht und locken mit Party-Atmosphäre. Die Idee hatte die New Yorker „Vogue“-Chefin Anna Wintour, die auch das Vorbild gab für die Titelfigur in „Der Teufel trägt Prada“. Und eine teuflische Seite hat diese Idee tatsächlich auch. Denn in vielen Geschäften gibt es zu Modeschauen und Stylingtipps auch noch gute Getränke, die natürlich enthemmen und die Kreditkartenbesitzer womöglich unternehmungslustiger machen, als ihr Limit das vorsieht. Dieser Aspekt scheint aber keinerlei abschreckende Wirkung zu haben, denn die „Fashion’s Night Out“, die im vergangenen Jahr zum ersten Mal gefeiert wurde und die „Lust auf Mode“ befördern soll, hat beim zweiten Mal schon deutlich mehr Teilnehmer. Im letzten Jahr seien es 70 Partner-Geschäfte gewesen, die sich in Berlin beteiligt haben, sagt Ines Thomas, die Sprecherin dieser Initiative ist. Diesmal öffnen schon 90 Geschäfte bis Mitternacht ihre Türen für Stammkunden und andere Fashionistas. Wer den Ehrgeiz hat, möglichst viele Läden abzuklappern, kann sogar einen Shuttle-Service in Anspruch nehmen.

Statt 13 Ländern sind nun schon 16 mit dabei. Gefeiert wird zum Beispiel auch in London, Paris, Madrid, Tokio und sogar Peking. In Deutschland habe man Berlin als Standort besonders attraktiv gefunden, weil es zum einen eine attraktive Shoppingstadt mit einer hohen Dichte an Luxusgeschäften sei und man sich zum anderen auch über großes Entgegenkommen gefreut habe.

So hat sich der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit bereit erklärt, Schirmherr dieser Aktion zu sein und ist als Chef-Shopper auch selbst mit unterwegs. Er wird im KaDeWe erwartet, wo das Erdgeschoss geöffnet sein wird. Ungeteilte Aufmerksamkeit wird ihn dort wohl nicht erwarten, denn es gibt heiße Attraktionen für Fashion-Victims, wie die Opfer von Modetrends in der Globalsprache genannt werden. Bei Chanel zum Beispiel wird nur an diesem Abend ein stark limitierter Nagellack zu haben sein, „Les Khakis“ in Grün, Braun und Rosa, der unter Modebloggern den Adrenalinspiegel bereits kräftig steigen ließ. Er kostet 22 Euro und ist so kultig, weil er so knapp ist.

KaDeWe-Chefin Ursula Vierkötter freut sich jedenfalls auf die Einkaufsparty. Schon im letzten Jahr sei das Event ein großer Erfolg gewesen. Wer seine Sammel- und Jagdinstinkte auf dem Luxusboulevard ausgelebt hat, kann die Hochglanz-Tüten abstellen und den Abend tanzend beenden. Eingeladen wurden Stammkunden, aber auch andere Shoppingfans sind willkommen. Erwartet werden Schauspielerinnen wie Anna Maria Mühe sowie Philip B., ein Haar-Guru aus Los Angeles, der unter anderem für die Frisuren von Lady Gaga zuständig ist.

Auch andere Geschäfte haben sich Besonderes einfallen lassen. Bei Rena Lange wird am Kurfürstendamm die neue Kollektion bereits ab 16 Uhr vorgeführt. Michalsky lässt sich in seiner Boutique am Potsdamer Platz hinter die Kulissen schauen. Und bei Peek & Cloppenburg gibt es Styling-Tipps. Hermès-Kundinnen, die ihre kultigen Tücher mal anders tragen wollen, dürfen sich auf eine entsprechende Schulung freuen. In den Galeries Lafayette verwöhnen einzelne Labels ihre Kunden mit Champagner.

Die Mode wird aber nicht nur im oberen Segment gefeiert. Auch Ketten wie Zara und H&M beteiligen sich. Und das ist auch gut so, denn die Kombination von teuren Designerprodukten mit Preiswert-Teilen gehört zum aktuellen Mode-ABC unbedingt dazu.

Die Kombination von Drinks und Kreditkarte hat im vergangenen Jahr übrigens nicht zur morgendlichen Reue geführt. KaDeWe-Sprecherin Petra Fladenhofer konnte jedenfalls keine erhöhte Umtauschquote beobachten. Da die Gäste an diesem Abend zum ersten Mal den neuen Fashion-Katalog bekommen, wird wohl eher die Lust auf noch mehr Shopping im nüchternen Alltag geschürt.

Die Liste aller teilnehmenden Läden: http://fashionsnightout.vogue.de

Der Tagesspiegel, [09.09.2010]

 

 
Für die großartige Unterstützung während der 129-jährigen Geschichte

Karstadt am Kurfürstendamm 231 sagt "Danke" mit einem Glas Sekt am Freitag, den 10.09. und Samstag, den 11.09.2010 ab 12:00 Uhr in der 3. Etage.

"Danke. Für die großartige Unterstützung während unserer 129-jährigen Geschichte. Schön. Dass wir Sie auch weiterhin begleiten dürfen - mit engagierten Mitarbeitern in 120 Filialen - immer in Ihrer Nähe, in 74 Städten Deutschlands. Dass wir Sie auch weiterhin mit Freude beraten und Ihnen eine große Vielfalt an Waren und Marken unter einem Dach präsentieren können. Wir freuen uns auf eine positive, gemeinsame Zukunft - und natürlich schöner shoppen für unser Land. Deutschland"

 

 
Open-Air Fotoausstellung in der Wilmersdorfer Straße

Die Open-Air Ausstellung "Poznań. Eastern energy, Western style" zeigt die polnische Stadt Posen aus den Augen vier europäischer Fotokünstler: Ben Mergelsberg aus Deutschland, Paul Hardy Carter aus England, Francesco Giusti aus Italien und Thierry Lewenberg-Sturm aus Frankreich. Die Ausstellung wird dem Publikum im September 2010 auf den Straßen Berlins, Paris, Londons und Mailands präsentiert.

"Der Titel der Ausstellung entspricht dem außergewöhnlichen Charakter der Stadt - Poznań vereint die Energie eines neuen dynamischen Osteuropas mit der westlichen Lebens- und Arbeitskultur. Poznań ist eine offene Metropole Polens, des sich am schnellsten entwickelnden Landes in Ost-Europa – das symbolisiert die östliche Energie. Poznańs westlicher Stil zeigt sich in den modernen Business- und Infrastruktur-Standards, dem vielfältigen kulturellen Leben und hohen Bildungsniveau" sagt Lukasz Gozdzior, Leiter des Büros für Stadtpromotion "Wir haben vier westeuropäische Fotografen eingeladen und sie vor die Herausforderung gestellt, unsere Stadt nach dem Motto "Poznań. Eastern energy, Western style" kreativ und mit voller künstlerischer Freiheit zu interpretieren. Die entstandenen Fotografien geben ihre Eindrücke von der Stadt wieder und reflektieren dabei den einzigartigen Arbeitscharakter jedes Künstlers."

In seinem Blog schreibt Paul Hardy Carter – Teilnehmer aus England: "Es war ein sehr spannendes Projekt und wir konnten die Entscheidungen über Themen und Ausdrucksformen frei treffen. Die Stadt hat uns vertraut."

Ausstellungs-Termine und Orte:

Deutschland:
30.08 – 24.09.2010
Wilmersdorfer Straße 118, Berlin

Frankreich:
26.08 – 12.09.2010
Europa Haus, Paris

England:
04.09- 12.09.2010
Spitalfields Market, London

Italien:
3 September Woche
Mailand

 
New York, Peking, Berlin – weltweit feiern Shopaholics ihre Leidenschaft bei der "Fashion’s Night Out"

Eine Nacht lang feiert die Welt die Freuden des Shoppens. Am heutigen Donnerstag öffnen viele Luxusgeschäfte bis Mitternacht und locken mit Party-Atmosphäre. Die Idee hatte die New Yorker „Vogue“-Chefin Anna Wintour, die auch das Vorbild gab für die Titelfigur in „Der Teufel trägt Prada“. Und eine teuflische Seite hat diese Idee tatsächlich auch. Denn in vielen Geschäften gibt es zu Modeschauen und Stylingtipps auch noch gute Getränke, die natürlich enthemmen und die Kreditkartenbesitzer womöglich unternehmungslustiger machen, als ihr Limit das vorsieht. Dieser Aspekt scheint aber keinerlei abschreckende Wirkung zu haben, denn die „Fashion’s Night Out“, die im vergangenen Jahr zum ersten Mal gefeiert wurde und die „Lust auf Mode“ befördern soll, hat beim zweiten Mal schon deutlich mehr Teilnehmer. Im letzten Jahr seien es 70 Partner-Geschäfte gewesen, die sich in Berlin beteiligt haben, sagt Ines Thomas, die Sprecherin dieser Initiative ist. Diesmal öffnen schon 90 Geschäfte bis Mitternacht ihre Türen für Stammkunden und andere Fashionistas. Wer den Ehrgeiz hat, möglichst viele Läden abzuklappern, kann sogar einen Shuttle-Service in Anspruch nehmen.

Statt 13 Ländern sind nun schon 16 mit dabei. Gefeiert wird zum Beispiel auch in London, Paris, Madrid, Tokio und sogar Peking. In Deutschland habe man Berlin als Standort besonders attraktiv gefunden, weil es zum einen eine attraktive Shoppingstadt mit einer hohen Dichte an Luxusgeschäften sei und man sich zum anderen auch über großes Entgegenkommen gefreut habe.

So hat sich der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit bereit erklärt, Schirmherr dieser Aktion zu sein und ist als Chef-Shopper auch selbst mit unterwegs. Er wird im KaDeWe erwartet, wo das Erdgeschoss geöffnet sein wird. Ungeteilte Aufmerksamkeit wird ihn dort wohl nicht erwarten, denn es gibt heiße Attraktionen für Fashion-Victims, wie die Opfer von Modetrends in der Globalsprache genannt werden. Bei Chanel zum Beispiel wird nur an diesem Abend ein stark limitierter Nagellack zu haben sein, „Les Khakis“ in Grün, Braun und Rosa, der unter Modebloggern den Adrenalinspiegel bereits kräftig steigen ließ. Er kostet 22 Euro und ist so kultig, weil er so knapp ist.

KaDeWe-Chefin Ursula Vierkötter freut sich jedenfalls auf die Einkaufsparty. Schon im letzten Jahr sei das Event ein großer Erfolg gewesen. Wer seine Sammel- und Jagdinstinkte auf dem Luxusboulevard ausgelebt hat, kann die Hochglanz-Tüten abstellen und den Abend tanzend beenden. Eingeladen wurden Stammkunden, aber auch andere Shoppingfans sind willkommen. Erwartet werden Schauspielerinnen wie Anna Maria Mühe sowie Philip B., ein Haar-Guru aus Los Angeles, der unter anderem für die Frisuren von Lady Gaga zuständig ist.

Auch andere Geschäfte haben sich Besonderes einfallen lassen. Bei Rena Lange wird am Kurfürstendamm die neue Kollektion bereits ab 16 Uhr vorgeführt. Michalsky lässt sich in seiner Boutique am Potsdamer Platz hinter die Kulissen schauen. Und bei Peek & Cloppenburg gibt es Styling-Tipps. Hermès-Kundinnen, die ihre kultigen Tücher mal anders tragen wollen, dürfen sich auf eine entsprechende Schulung freuen. In den Galeries Lafayette verwöhnen einzelne Labels ihre Kunden mit Champagner.

Die Mode wird aber nicht nur im oberen Segment gefeiert. Auch Ketten wie Zara und H&M beteiligen sich. Und das ist auch gut so, denn die Kombination von teuren Designerprodukten mit Preiswert-Teilen gehört zum aktuellen Mode-ABC unbedingt dazu.

Die Kombination von Drinks und Kreditkarte hat im vergangenen Jahr übrigens nicht zur morgendlichen Reue geführt. KaDeWe-Sprecherin Petra Fladenhofer konnte jedenfalls keine erhöhte Umtauschquote beobachten. Da die Gäste an diesem Abend zum ersten Mal den neuen Fashion-Katalog bekommen, wird wohl eher die Lust auf noch mehr Shopping im nüchternen Alltag geschürt.

Die Liste aller teilnehmenden Läden: http://fashionsnightout.vogue.de

Der Tagesspiegel, [09.09.2010]

 

 
Ausstellung im Automobil Forum Unter den Linden

Am 18. September wird im Berliner Automobil Forum Unter den Linden eine Ausstellung eröffnet, die dem wichtigsten Mineralstoff für Mensch und Tier gewidmet ist: dem Salz. Mit 50 großformatigen Bildern vermittelt Fotograf Fred Lange faszinierende Einblicke in die Gewinnung dieses für uns alltäglichen Nährstoffes, ohne den das Leben auf unserem Planeten undenkbar wäre. Mit seiner Kamera hielt er die oft extremen Bedingungen fest, unter denen das "weiße Gold" an den außergewöhnlichsten Orten der Erde abgebaut wird. Er führt uns mit atemberaubenden Bildern zu den Salzterrassen der Inkas im peruanischen Maras und lässt uns auf 3.600 Meter Höhe zum weltweit größten Salzsee Salar de Uyuni in Bolivien aufsteigen. Wir erfahren, wie die Stämme der Afar im äthiopischen Danakil mit vorchristlichen Werkzeugen bei über 50 Grad Hitze der Wüste das Salz abtrotzen und begleiten die Salzkarawanen, die wie vor Jahrhunderten die Salztafeln zu den Märkten transportieren. Die fotografische Reise nimmt uns mit zu den Salzgärten der Algarve, in den Himalaya und zum Toten Meer, dessen Salz den stärksten Gehalt an Mineralien und Spurenelementen aufweist. Die wohltuende Wirkung wusste der Legende nach bereits Kleopatra zu schätzen. Aufnahmen aus Lüneburg und Wieliczka bei Krakau versetzen uns in die Zeit, in der Salz europäische Städte zum Erblühen brachte.

Neben den Fotografien vermittelt die Ausstellung Wissenswertes über das Salz, seine Geschichte und seine heilende Wirkung. Wussten Sie, dass der Mensch je nach Alter zu 40 bis 80 Prozent aus einer 0,9prozentigen Kochsalzlösung besteht?

In der Ausstellung erhält der Besucher die Möglichkeit, in einem Salz-Iglu Klang- und Farbspiele zu erleben. An der längsten Salz-Bar Berlins werden Salze aus aller Welt präsentiert. Besucher sind herzlich zu einer Kostprobe eingeladen. Am 17.9. sowie an den folgenden vier Ausstellungs-Freitagen gibt es jeweils um 18.30 Uhr Kochkurse unter dem Motto "Kochen mit feinen Salzen", zu denen man sich telefonisch (030-86201896) oder ab 1.9. unter www.culiartis.de anmelden kann.

"Faszination Salz"
18.9. bis 18.10.2010
im Automobil Forum Unter den Linden,
Unter den Linden 21 (Ecke Friedrichstraße), Berlin-Mitte,
täglich 10.00 – 20.00 Uhr, Eintritt frei.

Fotos: Fred Lange

 
Die AG City präsentiert Deutschlands bekanntesten Shopping Boulevard beim "First Beijing Wangfujing International Brand Festival"

Anlässlich des ersten "Beijing Wangfujing International Brand Festival" vom 11. bis 14. September 2010 lädt die Bezirksbürgermeisterin von Dongcheng (Peking) und Direktorin des Organisationskomitees Frau Yang Yiwen zum 1. Kongress Internationaler Einkaufsstraßen in die chinesische Hauptstadt ein.

Während des Festivals tauschen sich Organisationen und Interessengemeinschaften führender internationaler Einkaufsstraßen und weltweit agierende Handelsunternehmen zu Themen wie Standortentwicklung und Standortmarketing, Entwicklung internationaler Marken und Aufbau und Weiterentwicklung internationaler Einkaufsstraßen aus. Parallel zum Kongress findet eine Ausstellung zum Thema "Markenkulturen und weltbekannte Geschäftsstraßen" statt.

Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf wird vertreten durch die Bürgermeisterin Monika Thiemen und den Bezirksstadtrat Rainhard Naumann. Am 13.09.2007 wurde ein gemeinsames Memorandum mit dem Pekinger Bezirk Dongcheng und dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf unterzeichnet, um die Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Peking auf der bezirklichen, kommunalen Ebene mit Leben zu erfüllen und die freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Bezirken zu fördern.

Bereits am 18. September 2001 wurde die Boulevardpartnerschaft des Kurfürstendamms mit der Pekinger Haupteinkaufsmeile Wangfujing besiegelt. Der Kurfürstendamm wird daher von dem Vorstandsvorsitzenden der AG City, Herrn Klaus-Jürgen Meier, und dem Vorstandsmitglied der AG City, Herrn Carsten D. Colmorgen, beim Festival präsentiert.

"Der Kurfürstendamm zählt zu den bekanntesten Boulevards der Welt. Er ist Magnet für Millionen von Touristen, beliebt bei den Berlinern wie den Besuchern. Das Lebensgefühl um Berlins pulsierenden Boulevard besticht durch eine anregende Mischung zwischen Einkaufen und Amüsement, Wohnen und Arbeiten. Diese einmalige und vielfältige Mischung zu stärken und das Image des Kurfürstendamms weit über die Grenzen hinaus zu transportieren, ist Ziel und Anspruch der Arbeitsgemeinschaft City.", Klaus-Jürgen Meier.

 
Vom 16. bis 26. September wird das ALEXA zum Laufsteg

Der Sommer neigt sich dem Ende, und damit ist es auch an der Zeit, Tops, Shorts und Flip Flops wieder ganz nach hinten in den Kleiderschrank zu räumen. Grund genug, sich über die aktuellen Herbst- und Wintertrends zu informieren. Im ALEXA, dem Shopping- und Freizeitcenter direkt am Alexanderplatz, werden vom 16. bis 26. September 2010 die Fashion Highlights der kommenden Saison präsentiert. Täglich finden von 12 bis 19 Uhr tolle Aktionen rund um das Thema Fashion auf dem ALEXA Metropolis Court statt.

Night of Fashion

Anlässlich des dritten Geburtstags des ALEXA und als Auftakt der Fashion Trends findet am 16. September von 17 bis 24 Uhr die große Night of Fashion statt. Zusammen mit seinen Besuchern feiert das ALEXA eine unvergessliche Shoppingnacht mit DJs, Fashion-Shows und weiteren Überraschungen. Zudem präsentiert der Media Markt an diesem Abend eine Autogrammstunde mit Mario Barth.

Shop till you drop!

Am 24. und 25. September sorgen von 15 bis 18 Uhr Fashion-Shows auf dem Metropolis Court für die richtige Shoppinginspiration und präsentieren die heißesten Trends der aktuellen Herbst- und Winterkollektionen. Wer es etwas intimer mag, der schaut während der Fashion Trends in der Styling Lounge vorbei. In entspannter Atmosphäre und mit einem Gläschen Prosecco können Besucher Musteroutfits aus den ALEXAGeschäften entdecken und sich so Anregungen für den anschließenden Shopping- Bummel holen.

Wer sich noch unsicher in Stilfragen ist oder einfach mal etwas Neues ausprobieren möchte, der nimmt die Hilfe eines professionellen Personal Shoppers in Anspruch. Mit einer kostenlosen, individuellen Trendberatung hilft dieser, garantiert das passende Outfit zu finden. Make-Up- oder Hairstyle-Beratungen gibt es ebenfalls gratis im Beauty Bereich.

Bag Lounge – Wellness für die Handtasche

Vom Entstehungsprozess bis zur optimalen Pflege, erfährt man in der Bag Lounge alles rund um das Thema Taschen. Wer seiner Lieblingshandtasche etwas Gutes tun möchte, gönnt ihr eine Nanoversiegelung gegen Schmutz. Die Täschner stehen den Besuchern täglich mit Rat und Tat zur Seite.

 
Nach seinem vierten Umzug in ein größeres Gehege erholt sich Eisbär Knut von einer Narkose

Am Mittwoch erholte sich Knut erst einmal allein auf dem großen Eisbärfelsen von der Umzugs-Narkose. Tierarzt Andrè Schüle sagte: „Es ist alles gut gegangen. Er hat hier jetzt viel mehr Platz und als guter Schwimmer auch viel mehr Wasser.“ Knut wiege bereits 270 Kilogramm.

Der Publikumsliebling, den schon mehr als zehn Millionen Menschen besucht haben, wird mit den Bärinnen Nancy, Katjuscha und seiner Mutter Tosca zusammenleben. Er wird im Dezember vier Jahre alt und wahrscheinlich im nächsten Frühjahr geschlechtsreif.

Auch für die Knut-Fans wird alles anders: Im alten Gehege winkte Knut mit der Tatze und warf einen zerknautschten Fußball aus fünf Metern ins Publikum. Auf dem Eisbärfelsen wird er dagegen bis zu 25 Meter weit weg von den Menschen sein.

Der Tagesspiegel, [08.09.2010]

 

 
Klaus Wowereit wird am Freitag im Beisein von vielen prominenten Gästen den "Boulevard der Stars" eröffnen

Die Regenumhänge sind schon bestellt, vorsichtshalber. Georgia Tornow hofft für Freitag dennoch auf gutes Wetter. Am Nachmittag soll an der Potsdamer Straße der „Boulevard der Stars“ eröffnet werden, im Beisein von Klaus Wowereit und anderen prominenten Gästen. Wolfgang Petersen hat sich angekündigt, Doris Dörrie, Wim Wenders und Artur Brauner auch. Und die würde Tornow, Geschäftsführerin der „Boulevard der Stars“- GmbH, ungern bei Regen begrüßen.

Am Dienstag gab Georgia Tornow erste Details der großen Eröffnungsfeier bekannt: Beginn ist um 17 Uhr, Klaus Wowereit wird mit einer Schere ein goldenes Band durchtrennen und den Weg somit symbolisch freigeben. Dann werden die geladenen Gäste über den Boulevard defilieren, für sie geht es später noch zur Gala ins nahegelegene Ritz Carlton. Dann ist der Weg frei für alle Schaulustigen. Nur Autofahrer haben das Nachsehen: Die Potsdamer Straße wird von 6 bis 22 Uhr in Richtung Kulturforum gesperrt sein.

Neun Wochen haben die Bauarbeiten gedauert, hinter Absperrungen und Sichtschutz wurden Messingsterne 40 bedeutender Filmpersönlichkeiten in rot gefärbten Asphalt eingelassen. Auf der 320 Meter langen Strecke sollen im Laufe der nächsten Jahre 110 weitere Sterne folgen, für sie sind bereits Platzhalter verlegt worden. Angeführt wird die Reihe der Geehrten von Marlene Dietrich, ihr Stern war der Grundstein und wurde vergangenen Februar anlässlich der Berlinale enthüllt. Nun folgen ihr Berühmtheiten wie Romy Schneider, Hildegard Knef, Vicco von Bülow alias Loriot und Rainer Werner Fassbinder.

Der Tagesspiegel, [08.09.2010]; Fotos: Graft/Art Com

 

 
Anna Thalbach amüsierte sich prächtig

Das Eröffnungsevent in der Kinderabteilung der Galeries Lafayette am vergangenen Samstag war ein voller Erfolg, viele lachende Gesichter und fröhliche Kinder und Eltern. Das war das Resultat eines aufregenden Nachmittags, der außerdem mit vielen Geschenken und Schokolade versüßt wurde.

Anna Thalbach war begeistert von dem Event und der Kinderabteilung: "Ich selbst trage stinknormale Kleidung. Doch das hier ist faszinierend. Das Angebot für Kinder ist riesig, und dabei sehr liebevoll umgesetzt und detailreich gestaltet. Hier kann man sich wohlfühlen, es ist großzügig mit sooo vielen Details gestaltet.".

Das Highlight des Tages war das Fotoshooting zum "Lafayette Enfant 2010" mit unseren Partnern LUNA und Younger Models. Der Ansturm war so groß, dass sich insgesamt 200 Kinder über ihr eigenes LUNA-Cover und ein prall gefülltes Goody-Bag freuen durften.

Geschäftsführer Alexandre Liot: "In unserer Kinderabteilung soll immer etwas los sein. Es soll ein Treffpunkt für Eltern und Kinder werden, die nicht nur einkaufen, sondern ganz einfach bei uns Spaß haben wollen!".

Und so geht es weiter:

- Am 22. September folgt eine leckere Verkostung mit Keksen, Bonbons und anderen Köstlichkeiten für die Kleinen
- Für unsere Mini- Fashionistas gibt es dann am 23. Oktober eine Kindermodenschau, die in Kooperation mit "Deutsche Guggenheim" und den Workshop-Teilnehmern "Future Fashion Victims" vorgeführt wird.
- Der Lesenachmittag am 10. November wird viele Kinder anlocken, die dann in gemütlicher Atmosphäre in die Welt spannender Geschichten eintauchen können.
- Zudem dürfen sich die Kids jetzt schon auf den 6. Dezember freuen, wenn der Nikolaus in der Kinderabteilung an alle "weihnachtslustigen" Kinder jede Menge Süßigkeiten und Geschenke verteilt.

 
Mehr Club, Pool, Massage, Fitness, Yoga, Wellness...

Mitten in Berlin – und doch ganz weit weg vom Alltag? Keine Zauberei, sondern der Sommer bei Aspria! Bei uns gibt es Cluburlaub-Feeling pur. Mit viel Platz für Entspannung, attraktiver Atmosphäre und einem Angebot, das die Sonne aufgehen lässt: Spinning, Pilates, Zumba®, Rückenfitness, Wellness im Spa-Bereich mit verschiedensten Saunen, Hamam, Sole-Inhalation… Mehr Urlaubs-Verlängerung geht nicht.
PS: Und wenn Sie gar nicht mehr nach Hause wollen, können Sie in einem der 39 DZ und 3 Appartements übernachten.

1 Woche Aspria ab € 29.
Für Kinder kostenfrei.

Das Gast-Special ist bis 24. September 2010 gültig. Es beinhaltet die Nutzung aller kostenfreien Club-Angebote und kann pro Person nur ein Mal wahrgenommen werden. Sie gehen keinerlei Verpflichtung ein. Nutzung der Tiefgarage nur für Fest-Mitglieder.

 
Am 22. September 2010 von 14:00 bis 17:00 Uhr vor dem FORUM STEGLITZ und in der Schloßstraße

Die "BILI-Tour für Aufmerksamkeit und Respekt" wird vom Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf insbesondere durch Frau Barbara Loth, Stadträtin für Wirtschaft, Gesundheit und Verkehr, als Schirmherrin und der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen, Frau Beese unterstützt.

Die Entwicklung des örtlichen Einzelhandels ist in den letzten Jahren nicht gerade eine Erfolgsstory. Die potenziellen KäuferInnen haben weniger Geld in der Tasche und das halten sie auch noch stärker zusammen. Wer in dieser Situation den Preiskampf der Giganten nicht mitmachen kann oder will, muss neue Wege gehen.

Was liegt da näher, als sich durch guten Service und entsprechende Werbung neue Kundengruppen zu erschließen?

Wussten Sie eigentlich, dass ca. 30% aller potenziellen KundInnen zeitweilig (Unfall, Kleinkind, etc.), zunehmend (mit dem Alter) oder dauerhaft behindert sind oder werden? In einer älter werdenden Gesellschaft wird sich dies Problem verstärken.

Am 22.09. werden SchülerInnen der Biesalski-Schule mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt "Körperliche und motorische Entwicklung" und des Lilienthal- Gymnasiums gemeinsam die "BILI-Tour für Aufmerksamkeit und Respekt" entlang der Schloßstraße durchführen. Begleitet wird das Ganze durch ein kurzweiliges Rahmenprogramm.

Ausgehend und endend vor dem Forum Steglitz am Walter-Schreiber-Platz werden verschiedene Schüler-Teams Einzelhandelsunternehmen in und neben der Schloßstr. besuchen und erkunden, wie die Unternehmen und ihre MitarbeiterInnen sich auf KundInnen mit einer Beeinträchtigung, also auf die Kundschaft von heute und morgen, einstellen. Neben baulichen und räumlichen Angepasstheiten stehen v. a. die Aufmerksamkeit und der Respekt des Personals gegenüber diesen jungen Menschen auf dem Prüfstand. Die besten Erfahrungen werden protokolliert und auf einer öffentlichen Abschlussveranstaltung im Globetrotter am Kreisel präsentiert und prämiert.

Dazu haben einige Unternehmen sich schon mit großzügigen Spenden beteiligt.

Service und Gewinn für ALLE ist die Devise, die hier öffentlichkeitswirksam verkündet werden soll. Ein Unternehmen, das sich Gedanken darüber macht, wie Menschen mit Beeinträchtigungen als KundInnen bedient werden können, wird für alle KundInnen attraktiver weil umsichtiger, steigert so den Umsatz und sichert den Wirtschaftsstandort. Hier entstehen schließlich wohnortnahe Arbeitsplätze.

Gefördert wird das ganz durch die Senatsverwaltung für Arbeit und den Europäischen Sozialfonds im Rahmen des Programms "Lokales soziales Kapital"(LSK).

 

 
Prominente Jury beurteilt die Styles auf der größten Fashion-Show der Welt

Das größte Modespektakel seit der Berlin Fashion Week findet am 30. September um 18:00 Uhr statt. Hier werden 200 Modebegeisterte, die die Galeries Lafayette zurzeit deutschlandweit über das Online-Casting suchen, ihren einzigartigen Street Style der Öffentlichkeit präsentieren. Durch den Abend führt die charmante Moderatorin Anastasia.

Zudem wird eine professionelle Jury, bestehend aus Michael Michalsky, Udo Walz und Alexendre Liot, Geschäftsleiter der Galeries Lafayette, sowie einem Vertreter von Hugo Boss und Yves Saint Laurent, bei der Modenschau vor Ort sein und die Teilnehmer in verschiedenen Kategorien wie z. B. schrägster und coolster Streetstyle-Look auszeichnen.

Doch es gilt – dabei sein ist alles. Als Dankeschön gibt es daher ein exklusives Goodie Bag für jedes Model. Und auch schon während der Show sorgen die YSL Profis & Udo Walz für L´Oréal Professionnel für ein besonders glamouröses Haar-Styling und Make-up, damit der Auftritt auf dem Catwalk perfekt wird.

Der Countdown läuft – Noch 17 Tage haben Bewerber Zeit, sich zum Casting anzumelden. Die Homepage www.dubistdiemode.de bietet bis zum 23. September die Möglichkeit, sich über ein persönliches Profil zu bewerben und durch den eigenen, unverwechselbaren Style zur Teilnahme am Event zu qualifizieren. Die User entscheiden per Online-Voting über die 200 originellsten Looks und nehmen dabei an der Verlosung eines Shopping-Gutscheines über 500 € teil. Bereits 1000 User haben sich online registriert.

Wer noch ein paar Styling-Tipps braucht, sollte am 9. September zu der Vogue Fashion´s Night Out in die Galeries Lafayette kommen. Dort können sich die Modefans im Erdgeschoss am YSL Beauty Counter von den Make-up-Profis schminken und direkt für das Casting fotografieren lassen.

Der Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte Dr. Christian Hanke begrüßt das Engagement der Veranstalter: Die "größte Modenschau der Welt", die zeitgleich in den Modemetropolen Paris und Berlin stattfindet, verspricht nicht zuletzt nachhaltige Impulse für die Entwicklung der Kreativwirtschaft in der deutschen Hauptstadt. Daher hat Herr Hanke sich sofort bereit erklärt, ‚Du bist die Mode‘ durch die Übernahme der Schirmherrschaft zu unterstützen.

"Du bist die Mode" wird von den Sponsoren Hugo Boss, Kartell, L´Oréal Professionnel, Swarovski, Veuve Clicquot, Yves Saint Laurent und Sofitel sowie den Blogs bzw. Online-Portalen glamcanyon, IheartBerlin.de, LesMads, LodownMagazine.com, Styleproofed.com und sugarhigh maßgeblich unterstützt.

 
Eröffnung von zwei Ausstellungen zum 60. Geburtstag am 7. September 2010

Bürgerdienstestadtrat Joachim Krüger spricht am Dienstag den 7.9.2010 um 19:00 Uhr zur Eröffnung von zwei Ausstellungen zum 60. Geburtstag des Institut français im Maison de France, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin.

Joachim Krüger: "Das Institut français hat einen großen Anteil daran, dass auch in Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg erstaunlich schnell aus ehemaligen Feinden Freunde wurden. Das französische Kultur- und Informationszentrum hat uns mit seinen Kulturprogrammen, Sprachkursen, Seminaren, Konferenzen, Lesungen, Ausstellungen und mit seiner Mediathek und Bibliothek die französische Kultur nahe gebracht und tut dies auch weiterhin. Frankreich ist in beiden Berliner Citys jeweils an besonders prominenter Stelle vertreten: mit seiner Botschaft am Paris Platz und mit seinem Maison de France am Kurfürstendamm. Diese beiden Standorte sind zwei schöne Zeichen der deutsch-französischen Partnerschaft und Freundschaft. Ich gratuliere dem Institut français herzlich zum Geburtstag und wünsche auch für die nächsten 60 Jahre viel Erfolg."

 

 
Standing Ovations bei der Weltpremiere von "Yma - zu schön um wahr zu sein"

Zuerst tobte der neue Show-Tornado des FriedrichstadtPalastes über die größte Theaterbühne der Welt, dann setzten prasselnde Begeisterungsstürme ein. Wer gerne im Applaus badet, konnte gestern seinen Freischwimmer machen. Mit Jubel, Bravo-Rufen und 10-minütigen Standing Ovations feierte das begeisterte Premierenpublikum die über 100 Künstler der Show 'Yma - zu schön, um wahr zu sein'. Die hochmoderne und technisch aufwändige Show riss die knapp 2.000 Gäste förmlich von den Sitzen. Unter ihnen zahlreiche Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur.

Dr. Berndt Schmidt, Intendant des FriedrichstadtPalastes und Produzent der neuen Show, zeigte sich erleichtert: "Mir fällt ein Stein von der Größe unserer Theaterbühne vom Herzen. Yma ist unsere bisher aufwändigste Show und es gab nur ein Klassenziel: die Champions League der Show-Unterhaltung. Dass wir das so überzeugend erreicht haben, macht mich unsagbar stolz auf mein Team, dieses Haus und die neue Show."

Dass er dafür allen Grund hat, belegen auch die zahlreichen Lobeshymnen im Anschluss an die Premiere. So zeigte sich Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, total begeistert: "Yma ist eine wundervolle Show voller Esprit, Tempo, Artistik - ein großer Erfolg für den FriedrichstadtPalast. Besonders die Artistik in Kombination mit dem Tanz ist sehr innovativ." Walter Momper, Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, schloss an: "Die Show könnte auch in Las Vegas laufen. Ich bin mir sicher, dass es dem Publikums sehr gefallen wird." Auch Caroline Beil stimmte in die Lobeshymnen ein: "Yma bietet eine wirklich großartige Mischung - einfach geil! Ich glaube ja immer, dass ich schon alles gesehen hätte. Und dann komme ich hierher und sehe doch noch Nummern, die ich so nie erwartet hätte." Ebenso Jenny Elvers-Elbertzhagen: "Eine super Show, bei der alles dabei ist. Vom Pool über die tollen Kostüme bis hin zur Synchronität der Trampolinspringer - einfach alles perfekt." Kim Fisher gefielen besonders Ballett und Artisten: "Die sind außergewöhnlich. Die Show bietet großartige Bilder, diese überraschend neu interpretiert und inszeniert." Natascha Ochsenknecht hielt ein Sonderlob für das 60-köpfige Ballettensemble bereit: "Es ist einfach perfekt, so synchron und harmonisch. Besser geht es gar nicht. Die Show ist unglaublich aufregend." Michael Michalsky, der die über 500 Kostüme für die Show entworfen hat, zeigte sich restlos zufrieden mit dem Endergebnis: "Meine Erwartungen wurden übertroffen. Die Show ist so cool."

Auch die nackten Zahlen untermauern den Erfolg. Bis zum Premierentag waren 118.000 Tickets verkauft und reserviert. Das waren deutlich mehr als es bei der erfolgreichen Vorgängershow Qi zum Premierenstichtag waren. Die weiteren Wetteraussichten: Der FriedrichstadtPalast bleibt im Hochdruckgebiet und auf der Bühne anhaltende Tornado-Warnung.

 
Die Popkomm ist wieder da

It’s all about – hype! Musik ist Großartigkeit und Begeisterung, und sie ist ein Business, das genau davon lebt. Als die Musikmesse Popkomm, einst in Wuppertal von Dieter Gorny noch namenlos an den Start gebracht, später in Düsseldorf, dann in Köln weitergeführt und schließlich, 2004, nach Berlin verkauft wurde, als also die Popkomm im vergangenen Jahr ausfiel, da war das Gegenteil von Großartigkeit und Begeisterung zu spüren, da war schlechte Stimmung, da war Krise, zwar nicht so sehr in den Clubs, nicht bei Konzerten, aber beim ganzen Drumherum, und das gehört ja auch dazu.

Und heute? Da ist immer noch nicht alles wieder gut. Aber alles schon wieder etwas besser. Auch die Popkomm wird neu aufgelegt, zwar noch etwas kleiner als zuletzt, aber in einem ganz neuen, ganz großen Rahmen: als Teil der ersten Berlin Music Week. Mal eine ganze andere Art von Revival – welcome back.

Sieben Tage lang wird in Berlin noch etwas mehr aus und mit Musik gemacht als ohnehin schon immer. In der Kulturbrauerei in Prenzlauer Berg, in den Clubs entlang der Spree von Mitte nach Friedrichshain und Kreuzberg und auf dem Flughafen Tempelhof treffen sich Musiker, Plattenfirmen, Konzertveranstalter, Club-Betreiber und Fans zum Reden, Spielen, Tanzen. Der Höhepunkt wird am kommenden Wochenende sein, mit der Clubnacht und dem Berlin-Festival auf dem Flughafengelände.

Der Tagesspiegel, [05.09.2010]

 
Große Orchester- und Ensemblewerke von rund 25 Komponisten bei 24 Konzerten

Das musikfest berlin 10, veranstaltet von den Berliner Festspielen in Kooperation mit der Stiftung Berliner Philharmoniker, findet vom 2. bis 21. September statt und eröffnet als großes internationales Orchesterfestival die Berliner Konzertsaison. Das diesjährige Festivalprogramm bietet 24 Konzerte mit über 60 Werken von rund 25 Komponisten. Es werden 37 Solisten von Weltrang, 27 Chöre, Ensembles und Orchester des internationalen Musiklebens auftreten.

"Das reine, lebensvolle, schöne Heut und Jetzt …" auf diese Verszeile des französischen Dichters Stéphane Mallarmé blickt in diesem Jahr das musikfest berlin. Pierre Boulez hat diese Worte in seiner orchestrale Vokalkomposition Pli selon pli vertont. Neben Pli selon pli werden noch 16 weitere Werke von Pierre Boulez beim musikfest berlin 10 zu erleben sein. Ganze elf Veranstaltungen umfasst dieses Boulez-Portrait, an dem alle ehemaligen und amtierenden Leiter des von Pierre Boulez 1976 gegründeten Ensemble intercontemporain mitwirken: Peter Eötvös, David Robertson, Jonathan Nott und die jetzige Leiterin Susanna Mälkki. Im selben Jahr (1925) wie Pierre Boulez geboren und ihm in künstlerischer Freundschaft verbunden war der Komponist Luciano Berio. Seine Werke bilden den zweiten Schwerpunkt des Festivalprogramms. Es werden insgesamt elf Kompositionen von Luciano Berio im Rahmen des musikfest berlin 10 aufgeführt, darunter zentrale Orchesterwerke wie Chemins I, Kol od – Chemins VI, Concerto, Sinfonia, Coro, Folk Songs und Voci (Folksongs II) sowie Quatre dédicaces und Stanze als Deutsche Erstaufführung.

Zu den Kompositionen von Pierre Boulez und Luciano Berio stehen in spannungsreicher Ergänzung Werke u.a. von Igor Strawinsky, Béla Bartók, Sergej Prokofjew, Witold Lutoslawski, Richard Strauss, Alban Berg, Anton Webern, Hector Berlioz, Claude Debussy, Maurice Ravel, Henri Pousseur, Peter Eötvös und Beat Furrer. Die Kunst der Fuge von Johann Sebastian Bach spielt das Keller Quartett am 2. September, dem Vorabend zum Eröffnungskonzert des musikfest berlin 10. Musik aus dem 14. Jahrhundert erklingt bei einem Konzert des Vokalensembles graindelavoix aus Belgien.

Neben dem Rundfunkchor Berlin, dem RIAS Kammerchor und den vier prominenten Berliner Orchestern mit ihren Chefdirigenten werden das London Symphony Orchestra mit Daniel Harding, das London Philharmonic Orchestra mit Vladimir Jurowski, das Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam mit Mariss Jansons, das Bayerische Staatsorchester mit Kent Nagano und die Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie mit Jonathan Nott in Berlin gastieren. Außerdem kommen das Ensemble intercontemporain, das Ensemble Modern und die musikFabrik sowie die Chöre Synergy Vocals, Schola Heidelberg, Cantus Domus, das SWR Vokalensemble Stuttgart und der NDR Chor. Als Solisten sind u.a. die Sänger Kelley O’Connor, Stella Doufexis, Ian Bostridge, Roman Trekel und Dietrich Henschel sowie der Pianist Pierre-Laurent Aimard, das Klavierduo Andreas Grau und Götz Schumacher, der Trompeter Marco Blaauw und die Bratschisten Tabea Zimmermann, Megumi Kasakawa, Axel Porath und Antoine Tamestit eingeladen.

Zentraler Veranstaltungsort des musikfest berlin 10 ist die Philharmonie Berlin und deren Kammermusiksaal. Weitere Aufführungsorte sind die Parochialkirche, die Gethsemanekirche und das Konzerthaus Berlin.

 
Statisten, Werbe-Events, Demos: Am Pariser Platz herrscht Kirmesstimmung

Ziemlich in der Mitte des Pariser Platzes steht "Buffalo Jack" wie angewurzelt und lächelt ununterbrochen. Den Speer aufgepflanzt, in der Tracht der Cherokee-Indianer. Nur ab und zu bewegt er sich ein bisschen, wenn ihn die Touristen als Vordergrund für ihre Erinnerungsfotos vom Brandenburger Tor engagieren und ihm dafür ein paar Münzen in die Hand drücken. Zehn Meter vor dem Mann mit dem Federschmuck posiert ein Sowjetsoldat als Fotomodell, davor ein Pantomime, der seine NVA-Uniform silbern angemalt hat. Drumherum tapst ein Typ im Fellkostüm als Berliner Bär, warten Velotaxis und Brezelverkäufer, übertönen die Rhythmen von Streetdancern das Rauschen der Brunnen. Ein Pole mit Pappschild protestiert gegen Ungerechtigkeiten in seiner Heimat, Mazedonier demonstrieren mit gelb-roten Fahnen. Und Bundeswehrgegner bauen gerade ihren Infostand auf.

Es ist Sonnabend, 13 Uhr. Kirmesstimmung unter der Quadriga. Eine Szenerie, um die in Berlin zunehmend heftig gestritten wird. Die einen begrüßen „das quirlige Treiben“. Sie empfinden Demos und Meditationstreffs, spontane Spaßverabredungen übers Internet wie das Massenkuscheln am vergangenen Donnerstag oder die vielen Großveranstaltungen vom Marathon bis zu Sternfahrten als „Belebung des Platzes“.

Kritiker dagegen klagen, das einmalige Ensemble des Brandenburger Tores verkomme durch fliegende Händler, durch Kleinstdarsteller und die immer häufigeren Veranstaltungen zur Billigbühne. Von „Ballermann am Tor“ ist die Rede. Die Architekturzeitschrift „Bauwelt“ nennt dies „Event-Exzesse mit grellen Zügen“. Das Phänomen „Stadtraumbranding“, die „totale Vereinnahmung eines hoch frequentierten öffentlichen Platzes“, um von dessen Prominenz zu profitieren, könne man am Tor beispielhaft studieren. Und der Baustadtrat von Mitte, Ephraim Gothe (SPD), rügt gleichfalls die „Eventisierung“. Jeder Respekt vor historischen Orten gehe verloren, sagt er.

Ähnlich argumentiert die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Der Senat würde deshalb den Bezirken am liebsten die Zuständigkeit für „zentrale, bedeutsame Orte“ wegnehmen und an sich ziehen. Bereits 2007 legte er einen entsprechenden Gesetzentwurf vor, doch der fand keine parlamentarische Mehrheit. Ein Sprecher der Verwaltung versicherte allerdings am Sonnabend: „Wir beobachten die Situation weiterhin sehr genau.“

Demonstrationen am Tor genehmigt die Versammlungsbehörde beim Innensenator, alle anderen Veranstaltungen an historischen Orten in Mitte wie auch dem Bebelplatz oder Gendarmenmarkt müssen beim Ordnungsamt des Bezirks beantragt werden. Die Kriterien, die dafür gelten, hat der Bezirk Mitte 2009 „in einer Positiv-/Negativliste zusammengefasst und verschärft“, sagt Gothe. Erlaubt werden nur noch Events „mit ausgeprägtem Kunst- und Kulturanspruch“ oder von „herausragender öffentlicher, politischer und sportlicher Bedeutung“. Kritikern genügt das nicht, der Katalog lasse zu viel Interpretationsspielraum, heißt es. Die Zahl der Veranstaltungen habe seit 2009 eher zu- als abgenommen.

Stadtrat Gothe verweist dagegen auf erste Erfolge. „Kommerzielle Veranstaltungen am Tor sind nach unserer Satzung strikt untersagt, fliegende Händler mit Bauchläden dürfen dort nicht verkaufen, auch elektronisch verstärkte Musik ist unerwünscht.“ Dagegen müssten die Streifen des Ordnungsamtes einschreiten. Nur seien diese noch zu selten unterwegs.

Gegen Drehorgler, Pantomimen oder skurrile Fotomodelle ist allerdings auch der Stadtrat machtlos. Er sagt: „Ich kann doch niemand zwingen, sich zu bewegen, anders anzuziehen oder nicht zu musizieren.“

Der Tagesspiegel, [05.09.2010]

 
Kulturprojekt LiteraturRaum im Bleibtreu Berlin geht ins zweite Jahr

Im September 2009 startete das Hotel Bleibtreu Berlin gemeinsam mit dem internationalen literaturfestival berlin (ilb) den LiteraturRaum. Im Rahmen des Kulturförderprojekts lädt das Hotel Schriftsteller aus aller Welt ein, einige Wochen in Berlin zu wohnen, in Ruhe zu schreiben, Inspiration für ihre Werke zu finden und die Berliner Kulturwelt kennenzulernen. Jetzt wird der LiteraturRaum um ein weiteres Jahr verlängert. Als nächste Gäste sind Liao Yiwu (September/Oktober) aus China und der kanadische Autor Colin McAdam (November) angekündigt.

Positives Resümee bestärkt Organisatoren

Seit Beginn des LiteraturRaums wohnten elf Autoren in dem beliebten Künstlertreff in der Bleibtreustrasse: Robert Gray (Australien), Elsa Osorio (Argentinien), László Végel (Ungarn/Serbien), Yang Lian (China/GB), Artur Becker (Polen/Deutschland), Samuel Shimon (Irak/GB), László Darvasi (Ungarn), Bei Dao (China), Naomi Shihab Nye (Palästina/USA) und aktuell Israel Bar Kohav (Israel). Die Autorenauswahl erfolgt in Zusammenarbeit mit dem internationalen literaturfestival berlin, dessen Leiter Ulrich Schreiber das Projekt von Anfang an unterstützte: "Als David Weinberger, Direktor des Bleibtreu, im letzten Jahr auf mich zukam, um ein neues, privatwirtschaftlich initiiertes Literaturförderprojekt vorzuschlagen, war ich sofort begeistert. Projekte wie dieses sind für den Kulturstandort Berlin eine Bereicherung. Für internationale Autoren bedeutet der LiteraturRaum eine Insel, die ihnen kreatives Arbeiten und den Austausch mit Berliner Künstlern ermöglicht."

Die Resonanz des LiteraturRaums bei den teilnehmenden Autoren sowie das positive Feedback von Hotelgästen, Literaturinteressierten und Kulturschaffenden überzeugten das Hotelmanagement und das ilb, das zunächst auf ein Jahr festgelegte Projekt um mindestens ein weiteres Jahr zu verlängern: "Mit jedem Autor, der mehrere Wochen hier lebt, realisieren wir einmal mehr, wie wichtig der interkulturelle Dialog und der Austausch mit Künstlern aus aller Welt sind. Und wie befruchtend die Kooperation zwischen unterschiedlichen Welten – hier der Literatur und der Hotellerie – sein kann, wenn das Projekt mit Begeisterung, Liebe zur Kunst und Offenheit für die Menschen betrieben wird", so David Weinberger, Direktor des Bleibtreu Berlin.

LiteraturRaum für alle: Kollektion literarischer Blogeinträge jetzt auch in gedruckter Form

Ein besonderes Experiment war und ist der Blog www.literaturraum.de: Die Autoren werden gebeten, hier über ihre Erfahrungen und Eindrücke während ihres Aufenthalts zu schreiben. Die Ergebnisse sprechen für sich – literarische Kleinode, die eine Mischung aus Tagebucheinträgen, impressionistischpoetischen Momentaufnahmen oder politischen Kurzessays bilden. Eine Auswahl dieser Texte wird nun in nummerierter und limitierter Auflage gedruckt. „Dear Frau Bleibtreu“ ist eine Kollektion von Autorenbeiträgen, die alle dem Blog entnommen sind und von Detailaufnahmen der Schriftsteller, fotografiert von Ali Ghandtschi, umrahmt sind. „Dear Frau Bleibtreu“ wird ab 1. September 2010 im Hotel und auf dem ilb erhältlich sein. Interessierte können sich die Blogkollektion außerdem im Hotel gegen Porto bestellen (literaturraum@bleibtreu.com).

Hotelgäste und Berliner können dem Projekt überdies folgen, indem sie an einer der Veranstaltungen im Bleibtreu Berlin teilnehmen. Die Erfahrung des letzten Jahres zeigt, dass man sich auf spannende Events freuen kann. So kamen Literaturinteressierte in den vergangenen zwölf Monaten in den Genuss einer Lyriklesung unterm Sternenhimmel mit Robert Gray, eines Abends mit polnischem Wodka, einer leeren Wohnung und dem wortgewaltigen Artur Becker oder einer Diskussions- und Leseveranstaltung mit Bei Dao, die von den Kochkünsten des Sternekochs Tim Raue begleitet wurde. Der LiteraturRaum will zeigen, dass Kultur das Leben bereichert, den Horizont erweitert und im besten Fall sogar Grenzen überschreitet. So geschehen in einer der emotionalsten Lesungen des letzten Jahres, als die palästinensisch-amerikanische Schriftstellerin Naomi Shihab Nye zusammen mit dem israelischen Autor Israel Bar Kohav erlebbar machte, wie Poesie und Menschlichkeit eine gemeinsame Vision schaffen können. Und wenn es nur für einen Abend und im Rahmen der Literatur ist.

 
Diesmal steht die 3-D-Technik im Mittelpunkt

Ein ganzes Kino voller Brillenschlangen – zum Piepen! Es ist noch gar nicht so lange her, da haben alte Fotos mit solchen Szenen aus der Frühzeit des 3-D-Kinos, also den fünfziger Jahren, heutige Betrachter nur noch belustigt. Nie und nimmer hätten sie geglaubt, dass dies wieder Mode würde, dass Zuschauer millionenfach in 3-D-Spektakel wie „Avatar“ rennen und sich diese drolligen Sehhilfen auf die Nase setzen würden. Und derartig befremdliches Verhalten dann auch noch zu Hause vor dem Bildschirm? Damals noch undenkbar, doch bald schon wahr.

Denn wenn es nach den TV-Herstellern geht, wird die an diesem Freitag beginnende 50. Internationale Funkausstellung (Ifa) in die Geschichte eingehen wie die vor 43 Jahren, als Willy Brandt per Knopfdruck das Farbfernsehen startete. Wieder einmal soll auf der Schau unterm Funkturm eine neue Dimension der Unterhaltungselektronik, die dritte eben, erobert werden. Dass bei der Ifa alle Zeichen auf 3-D stehen würden, sah man schon daran, dass sogar einige Printmedien sich unerwartet in dieser Technik versuchten und Arte die 3-D-Urversion von Alfred Hitchcocks „Bei Anruf Mord“ ausstrahlte. Der Regisseur hielt nicht viel von der Technik, das Studio hatte aber darauf bestanden und den Film dann doch nur zweidimensional ins Kino gebracht: Der 3-D-Boom war wieder abgeflaut.

Aber jetzt ist er wieder da, und alle wichtigen Hersteller präsentieren 3-D-taugliche Fernsehgeräte. Mehr als 50 Geräte gibt es bereits, allein Sony hat zehn im Sortiment (Halle 4.2). Wenn man der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik glaubt, werden mehr als 40 Prozent der Verbraucher in den nächsten drei Jahren einen 3-D-Fernseher kaufen. Bis es so weit ist, kann die neue Technik an den vielen Ständen auf der Ifa ausprobiert werden. Dann müssen die Zuschauer entscheiden, ob sie tatsächlich bereit sind, spezialbebrillt im Wohnzimmer zu sitzen.

Mit einem zweistelligen Flächenwachstum auf rund 134 400 Quadratmeter vermieteter Fläche ist die Ifa zum Jubiläum größer als je zuvor. Bereits das Krisenjahr 2009 meisterte die Messe mit einer stabilen Ausstellerzahl und 228 600 Besuchern. In diesem Jahr werden 1423 Aussteller so viele Produktneuheiten wie nie zuvor präsentieren. Alle Ausstellungsbereiche sind ausgebucht.

Ein Rundgang durch ein komplett vernetztes Haus ist am Sonntag (16 Uhr) in Halle 8.1 möglich. Die Sonderschau „Das E-Haus“ zeigt ein 100 Quadratmeter großes Modellhaus mit all seinen energieeffizienten Details: von der Wärme- und Beleuchtungstechnik über die Tankstelle fürs Elektroauto bis zur intelligenten Strommessung. Ohnehin wird bei der Veranstaltungsreihe „Ifa Tech Watch“ in Halle 5.3 täglich über die technischen Visionen diskutiert. Es geht um Themen wie die nächste Generation von Fernsehern und Haushaltsgegenständen.

Bereits im dritten Jahr präsentiert sich die Ifa als die weltweit einzige Messe für Haushaltselektrogeräte. Die Industrie für „Weiße Ware“ hat die Krise besser überstanden als andere Branchen. In den Messehallen gibt es die effizientesten, sparsamsten und skurrilsten Haushaltsgeräte zu bewundern. Zum Beispiel einen Backofen, der erkennt, wann das Roastbeef oder die Pizza fertig ist (Halle 4.1, Stand 101). Ein Babyphone, bei dem man seinen Liebling nicht nur hören, sondern auch sehen kann (Halle 4.1, Stand 205). Oder das intelligente Dosiersystem für Waschdilettanten, das anhand des Verschmutzungsgrades die richtige Menge Waschpulver berechnet (Halle 3.1, Stand 101).

Wie immer ist das Rahmenprogramm breit gefächert. So sind Sterneköche zu Gast. Den Anfang macht heute um 14 Uhr Johann Lafer in Halle 6.1/Stand 101. Auf der Young-Ifa-Bühne in Halle 7.2c diskutieren jeden Tag junge Besucher mit Stars und Experten über Medien und Politik. Am Montag stellt beispielsweise die Robert-Bosch-Stiftung das Projekt „Du hast die Macht“ vor. Da geht es um die Frage, wie Politik für Kinder spannend aufbereitet werden kann.

Darüber hinaus werden die TV- und Radiosender mit Ständen und Studios vertreten sein. So kann man etwa bei der ARD in Halle 2.2 Schauspieler wie Katrin Sass und Florian Lukas treffen oder die „Tagesschau“-Sprecher Judith Rakers und Jan Hofer bei der Arbeit beobachten. Am Stand von ZDFneo (Halle 6.2) schaut unter anderem Schauspieler Christian Ulmen vorbei. Und im Ifa-Sommergarten lässt am Samstagabend Scooter die Massen tanzen.

Der Tagesspiegel, [03.09.2010]

 
Das Gebäude soll in dieser Zeit rundum erneuert werden - für geschätzte 220 Millionen Euro

Das Internationale Congress Centrum (ICC) in Berlin wird voraussichtlich 2013 für zwei Jahre geschlossen, um komplett modernisiert und saniert zu werden. Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) kündigte am Donnerstag an, dass der Senat dies im Herbst beschließen werde. Die Abstimmung mit den anderen beteiligten Senatsverwaltungen sei "in der Schlussphase".

Wolf geht davon aus, dass eine schnelle Sanierung auch Kosten spart. Um dies zu erreichen, solle auch das Raumprogramm für das ICC noch einmal überarbeitet werden. Damit die Großkongresse nicht aus Berlin abwandern, erhält die Messe am Standort der Deutschlandhalle einen Ersatzbau, den sie selbst finanziert und der nach der ICC-Sanierung als normale Messehalle fungiert. Vorher muss die Deutschlandhalle abgerissen werden.

Um den Zeitplan zu halten, müsste damit spätestens 2011 begonnen werden. Ursprünglich wollte der Senat das ICC bei laufendem Betrieb über einen Zeitraum von sechs Jahren umbauen, außerdem müssen Asbest und andere Schadstoffe beseitigt werden. Die Messe GmbH setzte sich aber mit ihrer Einschätzung durch, dass eine Sanierung bei laufendem Betrieb nicht möglich ist, ohne den Kongressbetrieb nachhaltig zu schädigen. Die Kosten für die ICC-Sanierung wurden bisher auf rund 220 Millionen Euro geschätzt.

Der Tagesspiegel, [02.09.2010]