Ihr Browser unterstützt kein Java-Script, bitte aktivieren!
GO! Komfortsuche (z.B. nach Öffnungszeiten)
News aus der Region News Berlin www.berlinbestplaces.com

 

 
Berliner Staudenmarkt im Botanischen Garten
Am 4. und 5. September 2010

Am Samstag und Sonntag, dem 4. und 5. September 2010, öffnet der Botanische Garten Berlin-Dahlem die Pforten für einen der schönsten Pflanzenmärkte Deutschlands. Über 100 Stauden- und Kräutergärtner sowie Baumschulen aus der ganzen Bundesrepublik, aus Tschechien, Österreich, Belgien und den Niederlanden säumen den fast 1.000 Meter langen Hauptweg quer durch den Botanischen Garten. Neben traditionellen Stauden wie Rittersporn, Taglilien, Herbstanemonen und Sonnenhut in vielen Variationen und Farben sind ungewöhnliche Raritäten und neue Sorten zu entdecken. Obst- und Ziergehölze aber auch Duft- und Kletterrosen oder winterharte Kakteen werden angeboten. Kreative Gartenmöbel, handwerkliche Accessoires und feine Gartengeräte aus der Manufaktur erleichtern die Gartenarbeit und verschönern Garten, Balkon und Fensterbrett. Der Berliner Staudenmarkt ist der Treffpunkt für Gartenliebhaber aus ganz Europa.

Markt-Sonderthema: Essbare Blüten von Stauden

Die Blüten von Phlox, Malven, Funkien oder Taglilien verschönern nicht nur den Garten, sie sind auch etwas ganz Delikates für den Gaumen. Ob die Blüten mitgekocht werden oder Bestandteil von Salaten werden können – die Gärtner beraten vor Ort gerne und kostenlos. Spannendes und Interessantes ist dagegen bei Vorträgen zu erfahren. Dr. agr. Cornelia Oschmann und Dipl.-Ing. Sebastian Teske von der Humboldt-Universität zu Berlin informieren über die kulinarische Verwendung der Blüten und ihre bioaktiven Inhaltsstoffe (an beiden Markttagen, 13 und 15 Uhr). Während einer Führung im Duft- und Tastgarten mit der Gärtnerin Brigitte Kanacher-Ataya aus dem Botanischen Garten kann der Duft, die Heilwirkung und der Geschmack von Blüten live erprobt werden (Sonntag, 14.30 Uhr).

Geschmackliche Vielfalt von Tomaten, Äpfeln und Kiwis

Wer botanische Sortenvielfalt auf der Zunge ausprobieren möchte, verkostet über 50 verschiedene erntefrische Tomaten von schwarz bis gelb beim Gärtner Raschke aus Luckau und dem Ökohof Waldgarten aus Barenthin. Die Biolandbaumschule Wetzel aus Heidelberg begeistert dagegen mit etwa 120 Apfelsorten. Besucher können an beiden Markttagen von 11 bis 16 Uhr ihre eigenen Äpfel aus dem heimischen Garten mitbringen und von Experten des Pomologenverbandes bestimmen lassen. Alte Kiwi-Sorten von grün, gelb bis lila lassen sich dagegen bei den Wildobstsammlern Helga und Werner Merkel aus Chemnitz probieren.

Fachkundig und kostenlos: Beratung und Führungen

Der prominente Gartenexperte Peter Bartos von radioBERLIN 88,8 beantwortet live die Fragen der Besucher (10-15 Uhr). Wie ein Obstbaum am Besten beschnitten wird, kann während des Staudenmarktes erlernt werden (12 Uhr). Die Gartenfreunde e.V. sowie Naturschutzverbände wie NABU und BUND beraten ebenso wie die Gärtnerinnen und Gärtner des Gärtnerhofs und des Botanischen Gartens fachkundig und kostenlos. Einer der vielen Programmpunkte ist die Verleihung des Preises Schmetterlingsgarten 2010 für die besten naturnahen Gärten Berlins durch den NABU (Samstag, 11 Uhr). Insiderinformationen werden bei Führungen durch das sanierte Große Tropenhaus mit Technikleiter Karsten Schomaker (Samstag und Sonntag, 13 und 16 Uhr) und die Freiland-Pflanzengeographie mit Gartenserviceleiter Thorsten Laute (Sonntag, 12 Uhr) vermittelt.

Kulinarische Genüsse und Vorführungen

Wer vom Marktgeschehen hungrig wird, kann Gaumen, Augen und Magen mit hoher Qualität erfreuen. Der Staudenmarkt lädt zu allerlei Leckerbissen und Bio-Kulinarischem ein. Delikate Suppen, Biogegrilltes aus der Region oder handgefertigter Kuchen mit Fairgehandeltem Espresso sind nur einige Beispiele nachhaltigen Genusses. Die Bäckerei Märkisches Landbrot baut eine komplette Backstube auf und zeigt den Weg vom Getreidekorn zum frischgebackenen Früchtebrot aus dem Holzbackofen.
Medizinethiker predigt in Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
Eckhard Nagel über Heilung

In der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche auf dem Breitscheidplatz predigt am Sonntag, 5. Februar um 18 Uhr Eckhard Nagel.
Eckhard Nagel über Heilung

In der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche auf dem Breitscheidplatz predigt am Sonntag, 5. Februar um 18 Uhr Eckhard Nagel. Der Transplantationsmediziner spricht in der Gottesdienstreihe Gefragter Glaube – Bürgerkanzel. Thema: Hoffen auf Heilung – Glauben im Genesungsprozess. Es singt der Chor Unisono unter Leitung von Bodo Bischoff. Die Orgel spielt Christian Schlick.

Eckhard Nagel ist ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Essen. Nagel ist Mitglied im Deutschen Ethikrat und im Präsidiumsvorstand des Deutschen Evangelischen Kirchentags. Er promovierte zum Doktor der Medizin sowie Philosophie. Im Jahr 2010 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Theologie der Philipps-Universität Marburg. Eckhard Nagel ist Professor und lehrt an der Universität Bayreuth.

Die Reihe Gefragter Glaube – Bürgerkanzel findet am jedem ersten Sonntag im Monat in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche statt. Engagierte Persönlichkeiten predigen vor ihrem politischen oder sozialen Engagement zu Grundfragen des gesellschaftlichen Miteinanders. In den kommenden Monaten wird dazu unter anderem Katrin Göring-Eckardt erwartet.

 
Be my Valentine!
15 Geschenkideen zum Valentinstag im KaDeWe

Jetzt wird’s romantisch: Am 14. Februar ist Valentinstag.
15 Geschenkideen zum Valentinstag im KaDeWe

Jetzt wird’s romantisch: Am 14. Februar ist Valentinstag. Damit unsere Liebsten wissen, womit sie uns eine Freude machen können, haben wir die schönsten Geschenke für den Valentinstag zusammengestellt. Ganz einfach online shoppen oder uns im KaDeWe besuchen. Happy Valentine!

 
Intercontinental Berlin ausgezeichnet mit dem L'TUR Award
Award in der Kategorie "Stadthotel national"

Im Rahmen des 13. Reisemarktes in Baden-Baden wurden die Lieblingshotels der Last Minute-Kunden mit der pinken Palme ausgezeichnet.
Award in der Kategorie "Stadthotel national"

Im Rahmen des 13. Reisemarktes in Baden-Baden wurden die Lieblingshotels der Last Minute-Kunden mit der pinken Palme ausgezeichnet.

In der City schlafen L'TUR-Gäste besonders gerne im InterContinental Berlin. Das Hauptstadthotel sicherte sich den Award in der Kategorie "Stadthotel national". Ingesamt neun Hotels konnten sich in diesem Jahr über die begehrte Auszeichnung mit pinker Palme freuen, die am 20.01.2012 in Baden-Baden vergeben wurden. Ausgezeichnet wurden Hotels, wo Familien am liebsten schlafen und in welchem City-Hotel sich spontane Kurzurlauber besonders wohl fühlen.

Kontakt:
InterContinental Berlin
Budapester Straße 2
10787 Berlin
Tel.: 49 30 - 2602 0
E-Mail: berlin@ihg.com
www.berlin.intercontinental.com

 

 
Eckhard Nagel über Heilung

In der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche auf dem Breitscheidplatz predigt am Sonntag, 5. Februar um 18 Uhr Eckhard Nagel. Der Transplantationsmediziner spricht in der Gottesdienstreihe Gefragter Glaube – Bürgerkanzel. Thema: Hoffen auf Heilung – Glauben im Genesungsprozess. Es singt der Chor Unisono unter Leitung von Bodo Bischoff. Die Orgel spielt Christian Schlick.

Eckhard Nagel ist ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Essen. Nagel ist Mitglied im Deutschen Ethikrat und im Präsidiumsvorstand des Deutschen Evangelischen Kirchentags. Er promovierte zum Doktor der Medizin sowie Philosophie. Im Jahr 2010 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Theologie der Philipps-Universität Marburg. Eckhard Nagel ist Professor und lehrt an der Universität Bayreuth.

Die Reihe Gefragter Glaube – Bürgerkanzel findet am jedem ersten Sonntag im Monat in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche statt. Engagierte Persönlichkeiten predigen vor ihrem politischen oder sozialen Engagement zu Grundfragen des gesellschaftlichen Miteinanders. In den kommenden Monaten wird dazu unter anderem Katrin Göring-Eckardt erwartet.

 
15 Geschenkideen zum Valentinstag im KaDeWe

Jetzt wird’s romantisch: Am 14. Februar ist Valentinstag. Damit unsere Liebsten wissen, womit sie uns eine Freude machen können, haben wir die schönsten Geschenke für den Valentinstag zusammengestellt. Ganz einfach online shoppen oder uns im KaDeWe besuchen. Happy Valentine!

 
Award in der Kategorie "Stadthotel national"

Im Rahmen des 13. Reisemarktes in Baden-Baden wurden die Lieblingshotels der Last Minute-Kunden mit der pinken Palme ausgezeichnet.

In der City schlafen L'TUR-Gäste besonders gerne im InterContinental Berlin. Das Hauptstadthotel sicherte sich den Award in der Kategorie "Stadthotel national". Ingesamt neun Hotels konnten sich in diesem Jahr über die begehrte Auszeichnung mit pinker Palme freuen, die am 20.01.2012 in Baden-Baden vergeben wurden. Ausgezeichnet wurden Hotels, wo Familien am liebsten schlafen und in welchem City-Hotel sich spontane Kurzurlauber besonders wohl fühlen.

Kontakt:
InterContinental Berlin
Budapester Straße 2
10787 Berlin
Tel.: 49 30 - 2602 0
E-Mail: berlin@ihg.com
www.berlin.intercontinental.com

 

 
Der Bär zeigt berühmte Motive der Berliner Filmgeschichte

Vom 09. bis 19. Februar 2012 findet die 62. Berlinale statt. Passend zu einem der wichtigsten Events der internationalen Filmindustrie, ist die neuste Buddy Bär Miniatur "Filmstadt Berlin" erhältlich. Der Bär zeigt berühmte Motive der Berliner Filmgeschichte.

Neben Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" oder den Klassikern "Metropolis" und "M – eine Stadt sucht einen Mörder", sind der Potsdamer Platz und der Zoo Palast als aktuelle Schauplätze von Premierenfeiern und Filmfestspielen zu sehen.

Berlin schaut auf eine lange Filmtradition zurück und ist heute eine wachsende lebendige Filmstadt. Jedes Jahr entstehen hier rund 300 neue Filmproduktionen. Zahlreiche Synchronisationsstudios sowie mehrere hundert Film- und Fernsehproduktionsfirmen sind hier ansässig.

 
Nicht nur das Podium machte dieses Mal einen leicht müden Eindruck

"Ziehen Sie sich warm an“, empfahl Dieter Kosslick auf der diesjährigen Pressekonferenz zur bevorstehenden Berlinale. Vorbildhaft trägt er selbst im überheizten Saal des Bundespresseamts wie immer einen schützenden Schal um den Hals. So gemütlich und saturiert geht es bekanntlich nicht überall auf der Welt zu.

Aufbrüche und Umbrüche hätten das Programm der 62. Internationalen Festspiele Berlins entsprechend kuratiert, so Dieter Kosslick, zahlreich die Geschichten um Aufstände und Revolutionen. Aus allen Teilen der bekannten und unbekannteren Welt erreichen uns Nachrichten von oft schmerzhaften gesellschaftlichen Umbrüchen, die, folgt man Kosslick, durchaus aber auch vergleichbar sind.

Geld und die Rettung des Selbst

Denn wenngleich es im Schlafzimmer von Hosni Mubarak kurz vor dem Sturz des Herrschers wahrscheinlich nicht ganz so sexy zuging, wie bei Marie Antoinette in dem Eröffnungsfilm „Les adieux à la reine“, am Ende geht es um Geld und die Rettung des Selbst. Da solche gesellschaftlichen Umbrüche stets eine Geschichte haben, wird es quer durch alle Sektionen Filme geben, die politische Entwicklungen, die Teilhabe an der Macht, über lange Zeiträume betrachten.

In besonderer Weise gilt dies wohl für den zuletzt für den Wettbewerb nominierten „White Deer Plain“ des chinesischen Regisseurs Wang Quan’an, die Adaption eines umstrittenen Buchs über die chinesische Geschichte. Angesichts von Zeit und Raum, die es da zu bewältigen gilt, erscheinen dreieinhalb Stunden Laufzeit tatsächlich nicht sehr lang.

Nicht alle Kalauer Kosslicks gelingen

Ob sich das epische Werk deshalb als Kurzfilm klassifizieren lässt, wie Kosslick es auf seine zum Scherz drängende Weise tut, sei dahingestellt. Nicht alle Kalauer Kosslicks gelingen eben, doch ohne seine Koketterien („Wie heißt das noch mal, wo man beim Telefonieren die Leute sehen kann?“) und grenzwertigen Kommentare wäre der Unterhaltungswert der Pressekonferenz nicht mehr messbar.

Allerdings ist die immer gleiche drängende Frage der Journalisten nach den Stars angesichts der gerade vorgestellten thematischen und formalen Vielheit der Filme ja auch nicht wirklich originell. Ganz neu ist in diesem Jahr dagegen das „Berlinale Special“ im Haus der Berliner Festspiele. Hier wird unter anderem das Bosnien-Drama von Angelina Jolie zu sehen sein, und nach den Abendvorstellungen besteht die Möglichkeit, mit den Filmemachern zu diskutieren.

Weiterhin gibt es aber zahlreiche Künstler, die nicht zur Berlinale kommen können, weil sie in ihren Heimatländern festgehalten werden, wie etwa der iranische Regisseur Jafar Panahi oder der chinesische Künstler Ai Weiwei. So ernst kann man Kunst auch nehmen.

Berliner Zeitung, [01.02.2012]

 
Täglich von 12:00 – 14:30 Uhr im á la carte Restaurant in der Bar

Das Angebot setzt sich aus täglich wechselnden, frisch zubereiteten Speisen zusammen. Unser Küchenchef Jörg Wangemann und sein Team haben sich Gedanken gemacht, unseren Business Lunch für Sie noch interessanter und schmackhafter zu gestalten.

Tellergericht inkl. Wasser oder Saft (0,2l) 8,50 €

Tellergericht inkl. 1 Heißgetränk 10,00 €

>> hier finden Sie den aktuellen Business Lunch

 
Konzernchef Grube ist dagegen, das Dach wie ursprünglich vorgesehen zu verlängern

Es war eine schöne Idee: Fahrgäste aus der 1. Klasse bei Regen oder Schnee von einem Schirmserviceteam abholen oder zum Zug bringen zu lassen. Verwirklicht hat die Bahn den Vorstoß der damaligen Bahnhofsmanagerin aber nie. Und so werden die Kunden mit den teuersten Fahrkarten am Hauptbahnhof auch heute noch nass, wenn es schüttet. Denn ausgerechnet die Wagen der 1. Klasse halten beim langen ICE außerhalb des verkürzten Daches. Dabei soll es auch bleiben; eine in den kommenden Jahren erforderliche Sperrung der Gleise will die Bahn nicht nutzen, um das Dach doch noch zu verlängern.

Zwischen 54 Millionen Euro und 58 Millionen Euro würde es kosten, das Dach auf die einst vorgesehene Länge von 430 Metern zu bringen, sagte Bahn-Chef Rüdiger Grube dem Tagesspiegel.

Jetzt misst es lediglich 321 Meter. Das Geld müsste aus dem Topf genommen werden, den der Bund für Investitionen bei der Bahn füllt.

2007/2008 hatte sich auch der Bundestag mit dem Dach des Hauptbahnhofs beschäftigt, dessen Kürzung während des Baus vom damaligen Bahn-Chef Hartmut Mehdorn angeordnet worden war. Er wollte Geld und Zeit sparen, denn der Bahnhof sollte zur Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland fertig sein. Den Terminplan hat man dann auch geschafft; gespart hat man aber nicht viel, denn auch das Ändern der Baupläne verschlang eine Menge Geld. Und die Teile fürs komplette Dach waren bereits produziert und mussten auch bezahlt werden. Heute lagern sie unter den Viadukten am Ostbahnhof.

Das Verlängern des Daches ist aber nicht nur ein finanzielles, sondern auch ein logistisches Problem. Um bauen zu können, müsste ein aufwändiges Gerüst errichtet werden, weshalb die Gleise zumindest vorübergehend gesperrt werden müssten. Auch dagegen hat sich die Bahn bisher gewehrt. Doch nun sind Sperrungen unumgänglich.

Am Hauptbahnhof müssen, wie berichtet, Verbindungsteile der sogenannten festen Fahrbahn aus Beton komplett erneuert werden, weil sich Schrauben gelockert haben. Jetzt wurde zunächst repariert und das Tempo auf den Fern- und Regionalgleisen auf 40 km/h gedrosselt, doch 2015 sollen neue Teile eingebaut werden, was nur in Sperrpausen möglich ist. Ob es dann auch möglich wäre, in dieser Zeit das Gerüst für eine Dachverlängerung aufzustellen, ist – noch – nicht geprüft worden. Noch steht auch nicht fest, wie lange der Verkehr beim Aus- und Einbau der Verbindungsteile, die das Gewicht der Züge aufnehmen und so die Schienen an den Brückenübergängen entlasten, unterbrochen werden muss.

Zumindest von außen fällt das verkürzte Dach, an dem sich auch Thomas de Maizière gestört hatte, als er noch als Chef des Bundeskanzleramts in einem Büro mit Blick auf den Hauptbahnhof saß, eines Tages kaum noch auf, wenn es von mehr oder weniger schönen Gebäuden verdeckt wird, Das Bundesbauministerium hatte sich 2008 für die Verlängerung eingesetzt, den Abgeordneten des Bundestages waren die Kosten dann aber doch zu hoch.

Der Tagesspiegel, [30.01.2012]

 
Fraktionschef Raed Saleh stellt die Nutzung des ICC als Kongresszentrum wegen zu hoher Sanierungskosten infrage

Vor neun Wochen erst haben SPD und CDU in ihrer Koalitionsvereinbarung festgeschrieben, dass das ICC nach der geplanten Sanierung als „zentrales Kongresszentrum weitergenutzt“ wird. Doch der neue SPD-Fraktionschef Raed Saleh stellt das Ganze jetzt wieder infrage. Er kann sich inzwischen auch eine andere Nutzung vorstellen: Sollten die Sanierungskosten tatsächlich „in Richtung 330 Millionen Euro gehen“, sagte Saleh am Sonntag, könne man im ICC statt eines Kongresszentrums Ausstellungsflächen für die Messe Berlin unterbringen, womöglich mit variablen Innenwänden. Das käme preisgünstiger. „Zunächst einmal sollten wir aber gemeinsam mit dem Koalitionspartner CDU und den drei zuständigen Senatsverwaltungen genau errechnen, wie teuer eine Sanierung wird“, sagte Saleh. Er wolle bei den Kosten für Asbestbeseitigung, Umbau und energetische Sanierung Klarheit. „Man kann das ICC auch totrechnen."

Ein Gutachten aus dem Hause von Finanzsenator Nußbaum (parteilos) hatte jüngst die Sanierungskosten bei 330 statt der ursprünglich geplanten 180 Millionen Euro gesehen. Von Nußbaum ist bekannt, dass er nicht viel von einer ICC-Sanierung hält. Saleh stellte aber klar, dass er das ICC keineswegs abreißen wolle. „Ich bin ein Fan des ICC.“ Bei der von Saleh ins Gespräch gebrachten Teilsanierung des ICC würde das eigentliche Kongresszentrum dann in der Mehrzweckhalle seinen Platz finden, die am Ort der abgerissenen Deutschlandhalle entstehen soll. Bisher soll diese Halle nur während der mehrjährigen ICC-Sanierung als Ersatz für das Kongresszentrum herhalten.

Umfangreiche Umbauten

Michael T. Hofer, Sprecher der Messe Berlin GmbH, sprach sich am Sonntag dafür aus, am ICC als Kongresszentrum festzuhalten. „Das ICC muss auch nach der Sanierung weiter Kongressen Platz bieten“, sagte er. Die neue Mehrzweckhalle brauche man später für zeitgemäße Präsentationen. Die Messe Berlin könne nicht ständig mit „Zwischenlösungen“ arbeiten. „Unser Ziel ist, dass Kongresse in Berlin bleiben und nicht ins Ausland gehen“, sagte Hofer. Allein im vergangenen Jahr hätten die Kongresse und ihre Teilnehmer zwei Milliarden Euro nach Berlin gebracht. Im Innern des ICC müssten allerdings umfangreiche Umbauten vorgenommen werden, so der Messe-Sprecher. Man müsse zum Beispiel den Küchenbereich verkleinern, brauche weniger Fernsehstudios und keine Telefonzellen mehr. Stattdessen benötige man zusätzliche Konferenzräume.

Die CDU machte klar, dass sie an den bisherigen Plänen für das ICC festhalte. Man brauche nun ein Finanzierungs- und Planungskonzept, so Heiko Melzer, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion. Es werden aber keine „Fünf-Sterne-Goldsanierung“ geben.

Berliner Zeitung, [30.01.2012]

 
Regisseur, Schauspieler, Mitgesellschafter der Wölffer-Bühnen

Am kommenden Donnerstag, den 2. Februar, wird Christian Wölffer, Mitgesellschafter der Komödie und des Theaters am Kurfürstendamm und der Komödie Winterhuder Fährhaus Hamburg, 70 Jahre alt.

1964 trat er zusammen mit seinem Bruder Jürgen Wölffer in die Direktion der beiden Kudamm-Theater ein. 1988 gründete er mit ihm die Komödie am Winterhuder Fährhaus in Hamburg.

Durch Inszenierungen großer Musicals ("My Fair Lady" in mehreren Großstädten, zuletzt im Deutschen Theater München, "Gigi" im Theater an der Wien und im Theater des Westens, "Irma la Douce" und "Störtebecker") hat er sich ebenso einen Namen gemacht wie durch zahlreiche erfolgreiche Komödienregien und Übersetzungen aus dem Englischen und Französischen. Auch als Schauspieler feierte er viele Erfolge.

Aus gesundheitlichen Gründen hat sich Christian Wölffer vor einiger Zeit aus dem Berufsleben zurückgezogen. Christian Wölffer ist in vierter Ehe mit der Malerin Sabine Wölffer verheiratet. Aus seiner zweiten Ehe hat er einen Sohn, Oscar.

Seinen 70. Geburtstag feiert er am 2. Februar im Kreis seiner Familie. Am 6. Februar findet dann eine Feier mit seinen Freunden im Theater statt.

 
Bei beißender Kälte und Schneefall luden Berliner Museen zur Langen Nacht

Als Eva Hausknecht zum letzten Mal in solch einer engen Grenzabfertigungskabine stand, bekam sie einen Lachkoller. Das war am 1. Dezember 1989, wenige Wochen nach dem Fall der Mauer, und die Goslarerin musste zu einer Tagung nach Ostdeutschland. „Ich hatte die fünf Mark Einreisegebühr als Münzgeld in der Hand, doch sie passten nicht durch den schmalen Schlitz unter dem Sicherheitsglas“, erinnert sich Hausknecht. Da habe sie vor der Grenzbeamtin einen Lachanfall bekommen. „Ich musste daran denken, wie ich wenige Wochen zuvor in so einer Situation noch total panisch reagiert hätte und musste immer mehr lachen."

Mehr als 20 Jahre später wirkt sie sehr gelassen.

Auch wenn der Besuch des Tränenpalasts nicht gerade sehr angenehme Erinnerungen an zahlreiche angsterfüllte Grenzkontrollen in Hausknecht wachruft – doch wiedersehen wollte sie ihn.

Eva Hausknecht ist an diesem Samstagabend mit ihrem Sohn Joachim auf der 30. Langen Nacht der Museen unterwegs. Der Tränenpalast ist die erste Station von Mutter und Sohn, die sich über diese besondere Gelegenheit freuen: Denn die ehemalige Ausreisehalle am Bahnhof Friedrichstraße nimmt erstmals an der Langen Nacht teil, da hier erst im September 2011 nach der Sanierung des Hauses die Ausstellung „GrenzErfahrungen. Alltag der deutschen Teilung“ eröffnet wurde.

Bereits um kurz nach 18 Uhr, direkt zu Beginn der Langen Nacht, betreten nach und nach immer mehr Menschen den Tränenpalast. Sie schütteln sich den Schnee von Mützen und Jacken und freuen sich über die Wärme im Museum, denn draußen hat es bei Minusgraden angefangen, leicht zu schneien.

Wer an diesem Abend zu Fuß unterwegs ist und die beißende Kälte im Gesicht spürt, ist froh, wenn er dick angezogen ist. Oder wenn er bequem und warm in einem der Shuttlebusse sitzt, die die Besucher vom logistischen Zentrum am Kulturforum auf sechs Routen zu den 70 teilnehmenden Häusern innerhalb des S-Bahn-Ringes bringen. „Es ist immer sehr charmant in diesen Bussen“, sagt Sigrid Peter. „Es herrscht eine nette Atmosphäre, man unterhält sich schon mal untereinander und es passen immer zehn Menschen mehr hinein als man denkt."

Sigrid Peter ist mit Günter Paus schon zum zehnten Mal auf der Langen Nacht dabei, die beiden sind quasi alte Hasen. Gerade schauen sie sich die Ausstellung zur deutschen Geschichte im Historiale Museum Unter den Linden an, auch dieses Haus nimmt zum ersten Mal teil. „Mehr als vier Museen in Ruhe anzusehen schafft man einfach nicht“, weiß Sigrid Peter. Für dieses Mal haben sie und ihr Begleiter sich noch die Humboldt-Box und das Deutsche Historische Museum vorgenommen – mit dem Bus, auch wenn beide Ziele nur wenige Hunderte Meter weit weg sind.

Dabei ist es trotz der Kälte eine besondere Erfahrung, in dieser Nacht unterwegs zu sein. Auch wenn viele Gehwege wegen des steten Schneefalls zunehmend rutschiger werden und es schon fast ein kleines Abenteuer ist, die Schlossbrücke mit nicht besonders stark profilierten Schuhen zu überqueren.

Touristen fotografieren sich im Schneetreiben unter den starken Scheinwerfern vor dem Eingang des Automobil-Forums, das mit der Fotoausstellung „Riten des Lebens“ und mehreren Musikbands an der Langen Nacht teilnimmt. Kinder formen begeistert kleine Schneebälle, singen „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ und an der Ecke Friedrichstraße/Unter den Linden spielt ein junger Mann Trompete – fast könnte wieder Weihnachten sein.

Einen besonders starken Eindruck ruft inmitten der fallenden Flocken die Wort-Licht-Installation „Lumières“ am Reiterdenkmal Friedrich des Großen Unter den Linden hervor, die noch bis Sonntagmorgen zu sehen ist. Da sich der Geburtstag des Preußenkönigs am 24. Januar zum 300. Mal jährte, widmet sich die Lange Nacht mit vielen Angeboten dem Alten Fritz.

Gelbe Beamer-Strahlen werfen rechts und links vom Reiterdenkmal französische Verse aus Friedrichs Feder und deren deutsche Übersetzung an die Fassaden der Humboldt-Universität. „Die Ruhe ist erlaubt, aber nur unter Lorbeeren“ heißt es da unter anderem. – Wie schön, ein Hauch Sommerfantasie inmitten des Wintereinbruchs.

Wer diesem entkommen will, flüchtet ins Deutsche Guggenheim. Hier entspannen sich die Besucher bei warmen Temperaturen und leiser Musik in blauen Liegestühlen. Ein gar nicht mehr ganz so junges Paar küsst sich ausdauernd und zärtlich, als läge es am Strand. Ansonsten sind hier eher auffällig viele junge Besucher unterschiedlicher Nationalitäten unterwegs, angelockt von der lebendig und modern präsentierten Ausstellung „Found in Translation“ über interkulturelle Verständigung.

Sommer herrscht auch im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums – anlässlich der Ausstellung „Unter Bäumen. Die Deutschen und der Wald“ wurde in dem großen Hof mit Vogelgezwitscher und Videos eine fast verträumte Waldatmosphäre geschaffen. Zwei junge Mädchen werfen sich hier übermütig auf den Boden und lachen, als würden sie ins weiche Moos fallen.

Weniger zu lachen haben zum gleichen Zeitpunkt all die Besucher, welche die Alte Nationalgalerie auf der Museumsinsel besuchen wollen. Da aus Sicherheitsgründen nur 500 Personen im Haus erlaubt sind, hat sich vor dem Eingang eine lange Schlange gebildet.

Dass das kleine Schild, das darüber informierte, dass es Eintrittskarten nur im Alten Museum gibt, in der Dunkelheit nur sehr schwer zu erkennen ist, ärgert vor allem die Besucher, die diesen Hinweis übersehen. Sie erfahren erst nach einer langen Wartezeit unmittelbar am Eingang, dass sie ohne Ticket nicht eingelassen werden. Wer schon vorher ein Ticket hatte, hat Glück. Und kann an zahlreichen Führungen teilnehmen.

Zum Beispiel mit dem Kunsthistoriker Andreas Knüppel, der Führungen zum Thema „Friedrich der Große in den Werken Adolph Menzels“ anbietet. Sympathisch gemacht und informativ ist sein Vortrag an den Gemälden „Ansprache Friedrichs des Großen an seine Generale vor der Schlacht bei Leuthen“ und „Flötenkonzert Friedrich des Großen in Sanssouci“ – sehr lang allerdings nicht. „Die Führungen an normalen Tagen sind wesentlich länger und ausführlicher“, sagt Knüppel.

Denn die Lange Nacht ist für die teilnehmenden Museen natürlich nicht zuletzt ein wichtiges Werbeinstrument. Dass sie als solches funktioniert, beweist die konstant hohe Besucherzahl. Nach Erwartungen der Veranstalter werden es trotz der winterlichen Verhältnisse und mancher dadurch bedingter Verspätungen der Shuttle-Busse auch in dieser Nacht bis zum Ende um 2 Uhr morgens wieder gut 30.000 Besucher sein.

Nach 30 Langen Nächten und 15 Jahren waren es damit insgesamt mehr als eine Million Besucher. Das einmillionste Ticket hat an diesem Samstagabend eine Frau aus Friedenau an einer der Abendkassen am Kulturforum gekauft. Als Preis darf sie mit ihrer Tochter für drei Tage nach Budapest fliegen und die dortige Lange Nacht der Museen besuchen. Da diese im Juni stattfindet, müssen sich die Gewinnerinnen dann um warme Kleidung sicherlich keine Gedanken mehr machen.

Der Tagesspiegel, [28.01.2012]

 
Wegen Verzögerungen beim Innenausbau steht noch immer nicht fest, ab wann genau Gäste in dem neuen Hochhaus übernachten können

Bereits zwei Mal musste die ursprünglich für den vorigen Dezember und dann für Januar angekündigte Eröffnung des Waldorf-Astoria in dem 118-Meter-Turm zwischen Bahnhof Zoo und Breitscheidplatz verschoben werden. Die Innengestaltung des Fünf-Sterne-Hauses sei aufwändiger als geplant, hieß es. Nun lautet die offizielle Sprachregelung, das Hotel werde „im Frühjahr“ die ersten Gäste empfangen. In Medienberichten war zuletzt mal vom März, aber auch von Mai bis Juni die Rede. Am Donnerstag teilte das Büro von Gründungsdirektor Friedrich Niemann schließlich auf Nachfrage mit, der März komme „wohl nicht mehr“ in Frage. Man wolle aber auch nicht bis Juni warten.

Also läuft es auf April bis Mai hinaus - falls die Arbeiten im aktuellen Zeitplan bleiben.

Waldorf-Astoria wurde berühmt durch das traditionsreiche Stammhaus in New York; inzwischen gehört das Hotelunternehmen zur Hilton-Kette, die in Berlin auch das Hilton am Gendarmenmarkt betreibt. In der City-West gibt es unterdessen eine Reihe weiterer Hotelprojekte, gerade erst wurden die Pläne für ein großes Vier-Sterne-Hotel im Philips-Hochhaus an der Urania bekannt. Und gleich neben dem Zoofenster-Hochhaus, zwischen Kantstraße und Kurfürstendamm, will der Baukonzern Strabag ab diesem Jahr den gleich hohen „Atlas Tower“ errichten. Auch dort gehört ein Vier-Sterne-Hotel zu den angedachten Nutzungen.

Der Tagesspiegel, [26.01.2012]

 
Curries, Suppen, Vital-Brote und Sandwiches, Couscous, Wraps und Müsli von dean & david

Das erfolgreiche Gastronomie-Konzept dean & david aus München hat am 18. Januar 2012 im Neuen Kranzler Eck seine erste Hauptstadtfiliale eröffnet.

Neben individuell vom Kunden selbst zusammengestellten Salaten, können Gäste beim Münchner Fast Food Laden viele andere gesunde Angebote aus frischen Zutaten probieren: So gibt es Curries, Suppen, Vital-Brote und Sandwiches, Couscous, Wraps und Müsli. Entsprechend ist auch die Auswahl an Getränken: frisch gepresste Fruchtsäfte, Fruit- und Joghurt Smoothies sowie potente Wellness-Gemüse-Drinks.

dean & david gründetet mit dem Slogan "fresh to eat" 2007 in München Schwabing die erste Salatbar und ist schnell zum neuen Fast Food Hotspot für ernährungsbewusste Trend-Setter geworden. Das dahinter stehende Konzept sieht die Verwendung naturbelassener und vitaminreicher Lebensmittel vor, die nachweislich frei von Konservierungsmitteln und Geschmacksverstärkern sind. Regionale Produzenten liefern dabei hauptsächlich saisonalen Rohstoffen für die täglich frischen Produkte. Und auch der Umwelt-Aspekt spielt bei dean & david eine wichtige Rolle: So stehen wiederverwendbare Leih-Boxen und Holzbesteck für die Take Away-Gerichte zur Verfügung.

 
Um zwei umstrittene Bauprojekte in der City-West war es ruhig geworden - doch nun tut sich wieder etwas

Die Pläne des Unternehmers Kurt Krieger für zwei Möbelhäuser in Grunewald und ein Wohnungsbauprojekt an der Wilmersdorfer Schaperstraße erzürnen Anwohner in der City-West. Beide Vorhaben schienen zuletzt am Widerstand von Bezirkspolitikern zu scheitern, aber die Investoren lassen nicht locker. Möbelhauschef Krieger traf sich Dienstagabend mit seinen Kritikern zum vertraulichen Gespräch. Und an der Schaperstraße hat der Baukonzern Hochtief das Areal gekauft, auf dem das Haus der Berliner Festspiele und die Bar jeder Vernunft stehen.

Dort stritten eine Bürgerinitiative und der bisherige Eigentümer, die in Hamburg und Schwerin ansässige Neubau-Gruppe, gut zehn Jahre lang. Zuerst ging es um ein geplantes Hochhaus, später um eine Wohnbebauung. Das Aus schien gekommen, als sich nach den Grünen in Charlottenburg-Wilmersdorf auch die CDU auf die Seite der Baugegner schlug. Im August 2011 stoppte der damalige Baustadtrat Klaus-Dieter Gröhler (CDU) das Bebauungsplanverfahren. Nur die SPD schloss eine Bebauung nicht generell aus.

Nun hat Hochtief, bisher nur als Co-Investor im Gespräch, mit der Firma Neubau einen Kaufvertrag geschlossen. Dieser tritt laut Baustadtrat Marc Schulte (SPD) „nach Erlaubnis einer Wohnbebauung“ in Kraft. Der Konzern habe angekündigt, in einem „partnerschaftlichen Verfahren“ eine einvernehmliche Lösung zu suchen. Das Bezirksamt werde mit allen Beteiligten reden, sagt Schulte. Vielleicht gebe es Spielraum beim Maß der Bebauung. Eine Hochtief-Sprecherin sagte, eine Detailplanung könne es erst nach einem Bebauungsplanverfahren geben. Dann werde man sehen, was „möglich ist“. Doch ob die BVV überhaupt bereit ist, ein neues Verfahren zu starten, ist offen.

Bewegung auch im Konfliktfall Grunewald: Möbelunternehmer Krieger und sein Projektleiter trafen sich mit Stadtrat Schulte und Vertretern der Bürgerinitiative „Zwischen den Gleisen“ zum Gespräch über geplante Möbelhäuser der Marken Höffner und Sconto auf dem ehemaligen Güterbahnhof. Die BVV hatte das Vorhaben im November als „nicht umsetzbar“ abgelehnt. Nach Angaben der von Eichkamper Bürgern gegründeten Initiative ging es nun vor allem um das befürchtete „Verkehrschaos“. Krieger habe „keine Lösung angeboten“, aber „erstmals Pläne mit alternativen Nutzungsformen“ vorgelegt.

Stadtrat Schulte relativierte das: Es sei zunächst nur um die Verkehrsbelastung im Falle einer Nutzung mit Kleingewerbe und Wohnungen gegangen, wie sie die BVV empfehle. Weitere Gespräche sollen folgen. Die Anwohner fordern, dass „historisch wertvolle“ alte Bahngebäude bis dahin nicht abgerissen werden.

Der Tagesspiegel, [26.01.2012]

 
Lipgloss? Lipstain? Lippenstift?

Es ist Zeit für eine Revolution. Wagen Sie hochglänzende, extrem langanhaltende Farbbrillianz und absolute Leichtigkeit. Ein unwiderstehlich verführerisches Lippenbekenntnis. Die revolutionäre Art, Farbe auf Ihren Lippen zu tragen.

Beim Kauf von zwei YVES SAINT LAURENT Produkten erhalten Sie zusätzlich ein luxuriöses Täschchen mit einem Mini Mascara Volume Effet Faux Cils Shocking geschenkt (nur in limitierter Anzahl vorrätig).

 
Die Unterschriften gegen die Schließung des Kinos haben nichts genützt

Nachdem der Einsatz der Initiative "Rettet die Kurbel" und über 8000 Unterschriften nichts am Aus des Charlottenburger Kinos in der Giesebrechtstraße im Dezember ändern konnten, versuchen die Anwohner nun gerichtlich einen Baustopp zu erzwingen. Vier Anwohner hätten einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht gestellt, sagte Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (SPD). Der Bezirk hatte im Dezember bereits einen entsprechenden Antrag abgelehnt.

Die Anwohner wollen die Eröffnung eines Biosupermarkts verhindern. Die verkehrlichen Entwicklungen seien im Bauantrag nicht geklärt worden, argumentieren die Anwohner. Sie befürchten Lärm und zugeparkte Straßen bei der Warenanlieferung und durch parkende Kunden.

Naumann sagte, dies solle im weiteren Verfahren besprochen werden. Marc Schulte, SPD-Bezirksrat für Stadtentwicklung, gab zwar zu, dass der Supermarkt zu verkehrlichen Veränderungen führen werde, allerdings „keine innerstädtisch untypische Verkehrssituation geschaffen wird“. Der Investor rechne mit bis zu acht Lieferungen pro Woche.

Obwohl die Stühle bereits aus dem großen Saal gerissen wurden, hoffen die Anwohner weiterhin auf einen Neustart des Kinos und wollen mit den Entscheidungsträgern sprechen. Das Bezirksamt jedoch, sagt Naumann, glaube nicht mehr an eine Rettung der Kurbel.

Der Tagesspiegel, [26.01.2012]

 
Die neue Seminaris-Preisstruktur mit ihren Frühbucher-Boni und Sparpreisen macht es möglich

"Auf ausgewählte Programme bieten wir unseren Gästen je nach gewünschtem Buchungstermin attraktive Frühbucherboni oder echte Sparpreise an!" erläutert Seminaris-Marketing- und Vertriebsdirektorin Angela Karst. "Nachfragen lohnt sich also!" Wer beispielsweise im Seminaris-Katalog "Kurz & gut" auf Arrangements mit »Spar-Punkten« achtet, kann sich über attraktive Boni freuen. Den Frühbucherbonus gibt es bei Buchung mindestens dreißig Tage vor dem Anreisedatum – eine Umbuchung ist dann nicht mehr möglich. Und beim Sparpreis erhält man – bei Verfügbarkeit – durch Vorauszahlung eine garantierte Buchung, die nicht stornierbar ist.

Nutzen lassen sich diese Angebote beispielsweise, wenn man im Laufe des Jahres "Brückentage" für einen attraktiven Kurzurlaub nutzen möchte. So kann man über Ostern aus 8 Urlaubstagen insgesamt 16 freie Tage machen – vom 31. März bis zum 15. April. Weitere Möglichkeiten: Um den 1. Mai herum, um Himmelfahrt, um Pfingsten und um den Tag der deutschen Einheit werden aus 4 Urlaubstagen 9 freie Tage. Weihnachten kann man mit 3 Urlaubstagen 9 Tage frei haben – sowie Weihnachten und Silvester zusammengenommen sogar mit 7 Urlaubstagen ganz 16 freie Tage. In manchen Bundesländern kommen durch eigene Feiertage noch weitere günstige Urlaubsmöglichkeiten hinzu – Mariä Himmelfahrt sowie der Reformationstag etwa lassen das Ferienherz höher schlagen.

Angela Karst: "Wer sich hier rechtzeitig entscheidet, kann bei einem Aufenthalt in den Seminaris- und avendi-Hotels sowohl kostbare Urlaubstage als auch Geld sparen!" Aber Geld sparen für den Hotelaufenthalt kann man natürlich auch dann, wenn der Urlaub nicht mit Brückentagen zu verbinden ist. Denn die Frühbucher-Boni und die Sparpreise gelten natürlich auch zu allen anderen Zeiträumen. Angela Karst: "Man muss nur rechtzeitig bei uns buchen – also mindestens dreißig Tage vor der Anreise."

 
Patrick Blanc hat ein Stück Regenwald nach Berlin gebracht

Es plätschert beruhigend und das Auge bekommt etwas zu sehen. 6.672 Pflanzen wachsen senkrecht an einer 15 Meter breiten und 18 Meter hohen Wand, ein mit Pflanzen gemalter Dschungel, eine faszinierende Komposition. Diagonal ziehen sich ganze Pflanzenkohorten über das lebendige Gemälde. Patrick Blanc, der Schöpfer dieser „Mur Végétal“, klettert vom Gerüst, nachdem er einem französischen Fernsehteam alles erzählt hat, die Haare grün gefärbt und ein Glas Champagner in der Hand. Patrick Blanc kam vor Weihnachten nach Berlin, um im Kulturkaufhaus Dussmann die letzten Arbeiten an der großen Wand im Veranstaltungsraum zu überprüfen, dort, wo die Sphinx steht.

Die bekommt jetzt einen tropischen Hintergrund. Patrick Blanc malt mit Blumen ein lebendiges Gemälde, das hier bei Dussmann erstmals auch mit fünf dezenten Wasserfällen und Fischen arbeitet. Es ist – nebenbei bemerkt – die größte Gartenwand, die er in Europa je in einem Gebäude gestaltet hat.

„Mittlerweile werde ich eingeladen, um ein Projekt zu realisieren. Ich reise an, schau mir den Ort und die Bedingungen an und dann entscheide ich und schlage vor, was zu tun ist. So etwa in Bahrain. Dort habe ich mir die Stadt angeschaut und auf der Grenze zwischen Alt- und Neustadt ein ,Grünes Tor‘ entworfen, das an die Tradition der Oasen erinnert. In Berlin wollten sie die Wand erst niedriger haben, aber das geht gar nicht. Man muss einfach in diesem Fall die ganze Wand bespielen. Beim Hotel Athenaeum in London am St. James Park wollten sie die ganze Fassade begrünt haben, doch dort habe ich gesagt, nur die Ecke, das hebt das Ganze besser hervor und setzt einen Akzent. Manchmal ist weniger mehr und umgekehrt. In Berlin ist es eben mehr geworden."

Patrick Blanc kennt sich mit Pflanzen aus. Alexander von Humboldt hätte seine Freude daran gehabt, ihn kennenzulernen. „Als ich fünf, sechs Jahre alt war, faszinierten mich Pflanzen und Fische. Tropische Fische sind in der Regel klein, also kann man in einem kleinen Aquarium eine ganze große Welt erschaffen. Man braucht dazu noch Pflanzen und Licht.“ Später hat er auf dem Gymnasium in der „Deutschen Aquarien- und Terrarienzeitschrift“ (DATZ), die er noch immer liest, erfahren, dass Pflanzen das Wasser von Nitraten reinigen können. „Das hat mich fasziniert. Man sollte Philodendron mit den Wurzeln ins Wasser setzen, um es zu reinigen. Ich habe ein paar Philodendren bei meiner Mutter im Wohnzimmer abgeschnitten und ins Wasser gesetzt. Und siehe da, die Pflanze ist von selbst gewachsen, wurde immer größer, ich hatte nichts damit zu tun, keine Arbeit, nichts. Und die Pflanze war schön anzuschauen. Heute reinigen viele die Wasserbecken mit Pflanzen. Anfang der sechziger Jahre war das neu."

So kommen die Tropen an die Wand

Später musste er die Pflanze an der Wand befestigen, da sie immer größer wurde. „Dann habe ich weitere Pflanzen hinzugefügt, die ohne mich weiterwuchsen, später auch an der Wand, so entstand allmählich die ,Mur végétal‘, die ohne alles wächst. Damit war die Idee des vertikalen Gartens geboren. Und ein Jugendtraum war Wirklichkeit geworden."

Nun kehrt der promovierte Botaniker und Spezialist für tropische Pflanzen in Berlin zu seinen Anfängen zurück, denn erstmals fügt er ein 16.200 Liter fassendes Becken mit Fischen am Fuß der grünen Wand hinzu. „Jetzt ist es hier ein wenig so wie bei mir zu Hause“, sagt er freudestrahlend. Fische, Wasser und Pflanzen, das erinnert an Asien. „Ich bin durch Asien inspiriert, ganz klar. Ich bin mit 19 nach Thailand und Malaysia gereist, um die tropischen Wälder zu studieren."

Aber wie kommen die Tropen an die Wand? In Berlin kommen 6672 tropische Pflanzen zum Einsatz, insgesamt 157 Arten, darunter Philodendron, Clivie, Begonie und Rachenrebe. Er zeigt einen Ordner mit filigranen Zeichnungen, dünne Formen, die von links unten nach rechts oben ansteigen, und in dem auf jeder neuen Seite neue Formen hinzukommen. In diese Formen sind mit Bleistift jede Menge Pflanzennamen geschrieben. „Die Wasserfallpflanzen sind gesetzt, die müssen unten hinkommen, sie brauchen das Wasser direkt.“ Ganz oben kommen die Pflanzen hin, die nach oben noch wachsen müssen, da ist auch noch Raum zur Ausdehnung. Dann kommen die floralen Formen, Gruppen von Pflanzen, die zusammenpassen, die sich vertragen, die ein reizvolles Ornament abgeben.

Die Geschwindigkeit des Wachstums und das potenzielle Volumen der Pflanzen müssen bei der Planung bedacht werden. Die letzte Seite im Ordner ist voller Formen und Pflanzennamen, für den Außenstehenden ein verwirrendes Bleistiftkrickelkrakel, für Blanc eine perfekte Blaupause für ein Bild. „Ich sehe meine Zeichnung dreidimensional und in Farbe, ich kenne ja meine Pflanzen“, sagt er mit einem wissenden Lächeln. Er genießt das Unvermögen seines Gesprächspartners, aus diesem schriftlichen Konzept ein farbiges Bild zu sehen. Doch das wächst an der Wand. Noch kann man sehen, wie die Pflanzen gesteckt werden, noch muss er einige platzieren und dann wächst das Ganze an.

Vertikale Gärten auf allen Kontinenten

Die Wand besteht aus einem zweilagigen Gitter, das jeweils mit Filz verkleidet ist. In den Filz werden Schlitze geschnitten und darin werden die Pflanzen gesteckt. Ein subtiles Bewässerungssystem oben an der Wand hält den Filz feucht, an fünf Stellen bildet sich wirklich ein kleiner Wasserfall, der nicht nur für Feuchtigkeit sorgt, sondern das beruhigende Plätschern erzeugt. „Der feuchte Filz schluckt den Staub und säubert die Luft. Mikroorganismen werden sich ansiedeln und die Wand beleben. Und ich sage Ihnen, es werden auch Schmetterlinge, Bienen und Vögel kommen. Das war bei anderen Projekten auch so. Ich schaffe mit solch einem vertikalen Garten eine große Biodiversität."

Pflegeleicht ist solch eine Wand auch, im Prinzip wachsen die Pflanzen vor sich hin, vielleicht muss man in dem konkreten Fall alle drei Jahre einmal schauen und einige Pflanzen beschneiden.

Für Patrick Blanc ist diese Wand bei Dussmann nach dem quadratischen Fenster in der Fassade von Galeries Lafayette in der Friedrichstraße das zweite Projekt in Berlin. Die Wand wächst dort, wo einst eine Wasserwand war, die nicht mehr funktionierte. Frau Dussmann – eine große Naturliebhaberin – hatte sich entschlossen, mit einem Vertikalen Garten die Natur ins Haus zu holen. Die Wasserfälle sind eine Reminiszenz an das alte Wasserspiel.

Blanc kann inzwischen auf ein breites Oeuvre auf allen Kontinenten zurückschauen. Entscheidend war eine Einladung der Pariser Fondation Cartier, eine Außenwand des Museums zu begrünen. Das gefiel dem Architekten Jean Nouvel, der den Künstler für die Fassadenbegrünung des Verwaltungstraktes des Musée Quai Branly in Paris gewann. Der Designer Andrée Putman engagierte ihn 2001 für die Lobby des Pariser Hotels „Pershing Hall“. Von da an bekam er Nachfragen auf allen Kontinenten, von Privatleuten, Institutionen und Firmen. „Vertikale Gärten gibt es jetzt viele“, sagt Blanc, „allein in Rio gibt es zig Boutiquen, die auf zwei mal drei Metern eine Wand begrünen. Aber das ist nicht vergleichbar mit meiner Arbeit. Das ist pure Vegetation."

Der Tagesspiegel, [21.01.2012]

 

 
Ausstellung im Automobil Forum Unter den Linden vom 3. Februar bis 4. März 2012

Mit rund 1,4 Millionen verkauften Cabriolets gehört Volkswagen zu den erfolgreichsten Herstellern offener Autos. Vom 3. Februar bis 4. März zeigt eine Ausstellung im Berliner Automobil Forum Unter den Linden erstmals Cabriolet-Ikonen des Konzerns aus sieben Jahrzehnten. Vom legendären Käfer Cabriolet, das bereits 1949 in Serie ging, bis zum aktuellen Golf VI Cabriolet in der Exclusive-Version aus dem Jahr 2012 spannt sie mit 16 Fahrzeugen und vielen Designskizzen den Bogen einer Erfolgsgeschichte, die das Reisen unter freiem Himmel demokratisierte.

Für viele Autofahrer ist ein Cabrio der Traum vom Fahren schlechthin. Es vereint höchste automobile Design-Ästhetik mit grenzenlosem Fahrvergnügen, sportliche Motorentechnik mit aktivem Open-Air-Genuss. Die historischen Volkswagen-Modelle wurden aus den Sammlungen von Volkswagen Classic und der Stiftung AutoMuseum Volkswagen zur Verfügung gestellt.

Das von 1949 bis 1980 gebaute Käfer Cabriolet machte mit einem Verkaufspreis von 7.500 DM erstmals den Traum vom offenen Fahren für eine breitere Käuferschicht erschwinglich – ein Fahrzeug, das günstig und zugleich in nahezu allen Einkommensschichten zuhause war. Mit 331.847 gebauten Exemplaren avancierte es zu einem Bestseller, der sich weltweiter Nachfrage erfreute und gemeinsam mit dem Käfer ein Symbol des deutschen Wirtschaftswunders wurde. In der Ausstellung sind ein grünes Modell aus dem Jahr 1952 und das letzte, am 10. Januar 1980 bei Karmann in Osnabrück vom Band gelaufene rote Käfer Cabriolet zu sehen.

80.881 Exemplare wurden von 1957 bis 1974 vom technisch eng mit dem Käfer verwandten Karmann Ghia Cabriolet Typ 14 gebaut – für viele Fans eines der schönsten offenen Automobile seiner Zeit und bei Markteinführung mit 8.250 DM zudem preiswert. Doch es gibt auch Träume, die nicht in Erfüllung gingen, aber als Prototypen existieren. Ein besonderes Highlight ist das in der Ausstellung vertretene Karmann Ghia Cabrio Typ 1, eine Designstudie aus dem Jahr 1965, entworfen von Giorgio Giugiaro – rund zehn Jahre bevor er den ersten Golf für Volkswagen schuf. Nur 16 Mal im Jahr 1961 gebaut wurde das Cabrio des Typs 34, sechs davon sollen heute noch erhalten sein und gehören zu den historischen Volkswagen, für die Sammler Höchstpreise zahlen. Als weitere Prototypen sind der 1500 (Baujahr 1961) und der 411 (Baujahr 1968) vertreten. Sie entstanden auf der Basis erfolgreicher Limousinen oder Coupés, schafften aber nicht den Sprung in die Serie.

Auf der Basis des Käfers entstanden die legendären Buggys, die mit deutscher Technik zum automobilen Botschafter des American Way of Life wurden. Dach? Wenn es sein muss. Türen? Niemals. In Berlin dabei: ein belgischer Apal C Buggy – viel purer kann man offen nicht fahren.

Bis Ende 2002 entschieden sich 684.226 Autofahrer für das seit 1979 gebaute Golf Cabriolet – mehr als für jedes andere Cabrio zuvor. Wie bereits der Vorgänger, sprengte auch dieses Cabrio die Klassenschranken. Die Ausstellung feiert das bislang erfolgreichste Golf Cabriolet mit gleich fünf Fahrzeugen. Neben einem frühen und dem letzten Exemplar der ersten Generation gibt es zwei Einzelstücke – den ersten Prototypen des Golf Cabrios (1979) und ein Derivat auf der Basis des ersten Jetta (1980). Ebenfalls dabei: das extrem erfolgreiche Cabriolet auf der Basis des dritten Golf.

Die technische Klammer der Neuzeit bildet die Sicherheit. Hintergrund: Seit dem New Beetle Cabriolet sind alle offenen Volkswagen mit einem automatisch ausfahrenden Überschlagschutz ausgerüstet – quasi die Hightech-Variante des Golf-Überrollbügels. Das New Beetle Cabriolet debütierte im Frühjahr 2003 und machte die Welt der Cabrios bis zum Produktionsstopp 2010 bunter denn je.

Seit Anfang 2006 ergänzt der Eos das Programm der offenen Volkswagen. Mit seinem elektrohydraulisch betätigten Metallverdeck inklusive transparentem Panoramadach bietet er geschlossen den Komfort eines Coupés und offen den Spaß eines Cabrios. Anfang 2011 wurde der Eos aufwändig überarbeitet.

Das neueste Cabriolet der Ausstellung ist der Golf VI. Er bietet alle Vorteile eines Golf und einen mehr: das in 9,0 Sekunden vollautomatisch öffnende Stoffverdeck, das bis 30 km/h auch während der Fahrt funktioniert. Geschlossen gehört der Volkswagen zu den leisesten Autos seiner Art. Darüber hinaus überzeugt das Golf Cabriolet dank des in Millisekunden hochschnellenden Überschlagschutzes, eines verstärkten Frontscheibenrahmens und weiterer Strukturmodifikationen mit maximaler Sicherheit. Für viele Fans schließt sich mit diesem Auto ein Kreis – sie wollten einfach wieder ein Golf Cabriolet fahren. In Berlin dabei: das neue Golf Cabriolet Exclusive. Es kommt in diesen Tagen mit serienmäßigen 17-Zoll-Leichtmetallrädern und einer zweifarbigen Lederausstattung auf den Markt. Das jüngste Golf Cabriolet ist zugleich der sparsamste Volkswagen, mit dem sich der Traum vom offenen Fahren verwirklichen lässt.

Um die Fahrzeuge unterschiedlichster Epochen besser vergleichen zu können, um ihr Design zu verstehen, ein Gefühl für ihre Formen zu vermitteln, hat das Team der Volkswagen Designer die Cabriolets von gestern und heute eigens neu gezeichnet. Und so wird diese Ausstellung nicht nur zu einer Reise durch die Welt der Volkswagen Cabriolets, sondern auch zu einer Reise durch die Welt des Volkswagen Designs. Ein ähnliches Spektrum hochkarätiger Volkswagen Designskizzen wurde nie zuvor in einer öffentlichen Ausstellung gezeigt.

"Cabrio. Der Traum vom offenen Fahren"
3. Februar bis 4. März 2012
im Automobil Forum Unter den Linden,
Unter den Linden 21 (Ecke Friedrichstraße), Berlin-Mitte,
täglich 10.00 – 20.00 Uhr, Eintritt frei.

Fotos: Volkswagen

 
Es ist ein Jubiläum, das an diesem Sonnabend begangen wird: Zum 30. Mal laden die Berliner Museen zu einer Langen Nacht ein

Und die wiederum steht ganz im Zeichen eines anderen Jubiläums. Denn am 24. Januar wäre Friedrich der Große 300 Jahre alt geworden. Grund genug für die Museen, dem wohl berühmtesten der preußischen Könige zahlreiche Veranstaltungen zu widmen. So kann man zum Beispiel während der Langen Nacht der Museen in der Alten Nationalgalerie in der Bodestraße stündlich an Führungen zum Thema Friedrich in den Werken Adolph Menzels teilnehmen. Und im DDR-Museum in der Karl-Liebknecht-Straße gibt es am Museumsabend einen Vortrag zum Thema König Friedrich und die roten Preußen. Preußische Traditionen in der DDR. Und wem das alles zu sehr akademisch ist, kann in der dem DDR-Museum benachbarten Domklause typische DDR-Kartoffelgerichte probieren.

Insgesamt nehmen an der Langen Nacht rund 70 Museen teil, die etwa 350 verschiedene Veranstaltungen im Angebot haben, die natürlich nicht alle den Alten Fritz zum Thema haben. Auf sechs verschiedenen Routen können die Museen „abgeklappert“ werden.

Berliner Zeitung, [25.01.2012]

 
Die 30. Lange Nacht der Museen im Museum für Kommunikation Berlin

In der 30. Langen Nacht der Museen am Samstag, den 28. Januar 2012, dreht sich im Museum für Kommunikation Berlin alles um das Thema "Mode". Von 18 bis 2 Uhr erwartet Gäste ein buntes Programm mit Workshops, Performances, Kinderaktionen und Expressführungen.

So können sich die Nachtschwärmerinnen und Nachtschwärmer professionell schminken lassen (20 – 23.30 Uhr), um dann perfekt gestylt beim Modelcasting "Berlin sucht neue Talente!" (18 – 1 Uhr) mitzumachen. Wie man gekonnt über den Laufsteg schreitet, zeigen Experten beim Catwalk-Training (20.30, 21.30, 22.30 und 23.30 Uhr). Wer lieber selber kreativ werden möchte, kann seine Kleidung beim Fashion Re-Making (20 – 1 Uhr) aufpeppen und sich dabei auch selber an die Nähmaschine schwingen. Bei den Kinder-Mitmach-Aktionen können sich kleine Nachwuchsdesigner unter anderem in Prinzessinnen und Prinzen verwandeln (18 – 22 Uhr). Auch diese Lange Nacht wieder im Programm: Die Expressführungen durch das Museum mit jeweils wechselnden Schwerpunkten.