Gier
Montag, 27.10.2008 - 20:00 Uhr
Zwei Frauen und zwei Männer. Sie sprechen von ihrer Liebe, von Hoffnung, Sehnsucht, Verlangen, Enttäuschung, Verzweiflung und Einsamkeit. Sie befinden sich an einem nicht näher definierten Ort, und wenn sie anfangen zu sprechen, bleibt zunächst offen, wer sie sind, ob sie miteinander sprechen oder jeder für sich, ob es Beziehungen gibt zwischen ihnen oder ob sie eine zufällig zusammengestellte Gruppe bilden. In einer freien, musikalischen Form entsteht nach und nach aus einzelnen Sätzen, abgerissenen Dialogen, Beschwörungen und fragmentarischen Geschichten ein Geflecht von Motiven, das die Umrisse eines biografischen Mosaiks erahnen lässt.